Über Freihandelsabkommen im Allgemeinen und TTIP im Besonderen

Über Freihandelsabkommen im Allgemeinen und TTIP im Besonderen

Seit Bekanntwerden der Verhandlungen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), ist eine heftige Debatte über mögliche Konsequenzen eines solchen Abkommens zwischen der EU und den USA losgebrochen. Intransparenz und mangelnde demokratische Strukturen werden beklagt. Wir wollen einen Schritt zurückgehen und das Thema Freihandel in seinen Ursprüngen beleuchten: Seit wann und warum betreiben Volkswirtschaften Freihandel? Wer verfolgt welche Ziele mit Freihandelsabkommen? Wie verteilen sich Gewinn und Verlust?

Vor diesem Hintergrund wollen wir fragen: Warum hat gerade TTIP solch eine Wucht in der öffentlichen Diskussion? Deutschland hat bereits über 100 Freihandelsabkommen mit Investitionsschutzklauseln abgeschlossen. Worin besteht der Unterschied zwischen TTIP und den bisherigen Abkommen? Was wird verhandelt und welche politischen und wirtschaftlichen Ziele stecken dahinter? Wer sind die Entscheidungsträger*innen und wie wird die Zivilgesellschaft in die Verhandlungen einbezogen? Wir wollen die bisherige Diskussion vertiefen und Expert*innen unterschiedlicher Meinungen zu Wort kommen lassen.

Termin: Do. 11. Februar 2016, 19-21 Uhr

Ort: GLS-Bank, Düsternstraße 10 (S-Bahn Stadthausbrücke, U-Bahn Baumwall)

Eintritt:  frei

Mit:

  • Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Wirtschaftshistorikerin und Direktorin am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP), Europa-Universität Viadrina
  • Jürgen Maier, Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin
  • Prof. Henning Vöpel, Direktor und Geschäftsführer des Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)

Moderation Dr. Anke Butscher, Politikwissenschaftlerin