Bildungsreise Montag, 06. Mai 2019 – Freitag, 10. Mai 2019

Vogelsang Internationaler Platz

Vergangenheit erfahren, Natur erleben, Weiterdenken im Nationalpark Eifel

Creator: Vogelsang IP – Roman Hövel. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mo., 06. Mai 2019, 11.00 Uhr  –
Fr., 10. Mai 2019, 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Im Nationalpark Eifel darf sich die Natur wieder frei entfalten. Inmitten der neu entstehenden Wildnis liegt die "Bildungs- und Begegnungsstätte Vogelsang Internationaler Platz (kurz IP)" ein Ort von internationaler Bedeutung und Interesse.
Die ehemalige Ordensburg Vogelsang wurde erbaut, um die Führungselite des NS-Regimes auszubilden (NSDAP). Deren Biografen und Bestimmung sich als "Herrenmenschen" zu begreifen ist Fokus des NS-Dokumentationszentrums. Welche Ziele wurden in den 1930er Jahren mit und in der Ordensburg verfolgt? Welche Bilder erschaffen, welche Emotionen angesprochen? Welche Erkenntnisse lassen sich für unsere Gegenwart gewinnen, in der völkisches Denken wieder öffentlich propagiert wird und Anklang fndet?

Das Begehen und Erfahren von Geschichte fnden in einer ganz besonderen Landschaft statt: dem Nationalpark Eifel. Ein Blick vom Adlerhof in Vogelsang genügt, um den Drang zu verspüren sich in die Natur zu bewegen.
Einmal eingetaucht in die Laubwälder, artenreichen Graslandschaften und die tief eingeschnittenen Täler stellen sich Fragen nach der Idee "Nationalpark", der Entstehung dieses Großschutzgebietes und der konkreten Umsetzung der Schutzziele. Radtouren und Wanderungen führen Sie in diese Naturlandschaft.

Letztlich stellen wir auch die Frage nach dem Verhältnis von Naturschutz und Nationalsozialismus.

ZIELSETZUNG
Die Teilnehmenden
- verstehen die Naturschutzkonzepte des Nationalparks, haben diese erwandert und damit erfahren
- kennen die aktuellen Chancen und Risiken für den Naturschutz
- kennen die Geschichte des Ortes Vogelsang IP und der Umgebung (Wollseifen, Hürtgenwald)
- und wissen wie sie diese in Beruf, Ehrenamt oder privatem Umfeld für eine demokratische Gesellschaft einsetzen können
- wissen wie Literaten wie Heinrich Böll die Geschehnisse des Nationalsozialismus und Krieges verarbeitet haben

ZIELGRUPPE
- Interessierte, die sich politisch bzw. beruflich mit Naturschutzfragen, der Geschichte des Nationalsozialismus und nachhaltiger Regionalentwicklung beschäftigen
- Mitarbeiter*innen anderer Großschutzgebiete
- Mitglieder von Natur- und Umweltschutzinitiativen und -verbänden,
- Aktive in Geschichtsvereinen und Gedenkorten
- Engagierte gegen Rassismus & Faschismus,
- Kommunal- und Regionalpolitiker*innen