Workshop Samstag, 03. Februar 2018 – Sonntag, 04. Februar 2018 in
Berlin

Vom Orientalismus zum kulturellen Rassismus. Strategien der neuen Rechten erkennen

Datum, Uhrzeit
Sa., 03. Febr. 2018, 10.00 Uhr  –
So., 04. Febr. 2018, 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Der Diskurs des kulturellen Rassismus, mit seiner besonderen Besetzung von Themen wie Islam, Zuwanderung und kulturelle Identität, findet immer stärkeren Einzug in den Alltag in Deutschland und Europa, mit steigengender Diskriminierung vieler Menschen. Diese abermalige "Entdeckung des Orients" (Edward Said) soll im Kontext der Krise des Neoliberalismus mit fehlendem Wachstum und zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheit betrachtet werden.

Vor dem Hintergrund des Erstarkens des kulturellen Rassismus und den Erfolgen rechtspopulistischer Parteien widmet sich dieses Seminar folgenden Fragen: Was ist Orientalismus? Wie laufen die Verbindungslinien zwischen Orientalismus, Kolonialismus und Rassismus? Was waren anti-koloniale Diskurse und Praktiken? Was ist kultureller Rassismus, was sind seine Inhalte und Instrumente? Und schließlich: Welche Gegenstrategien, welche Denk- und Handlungsweisen formieren sich gegen den kulturellen Rassismus im Kontext der Krise des neoliberalen Projektes global und in Europa?

Workshopleitung:
Dr. Alphan Tuncer
Dr. Gökhan Tuncer

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin