Montag, 09. Juli 2018

Erstaufführung des deutschen Films „Die Unsichtbaren - wir wollen leben"

Urheber/in: Propaganda B. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mo., 09. Juli 2018,
19.00 – 23.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Kostenlos

Wir möchten Sie sehr herzlich einladen zu der Erstaufführung des deutschen Films „Die Unsichtbaren“ am 9. Juli, um 19Uhr im Cinéma Etoile Saint-Germain, 22 Rue Guillaume Apollinaire, 75006 Paris in Paris.

Dieser Film wird zum ersten Mal in Frankreich gezeigt werden, mit französischen Untertiteln.

Der von der Kritik hochgelobte Film zeigt, wie jüdische Berlinerinnen und Berliner den Holocaust überlebt haben, indem sie komplett andere Identitäten angenommen haben - mit der permanenten Furcht, von ehmaligen Kollegen, Nachbarn und Bekannten entdeckt und denunziert zu werden. Der semidokumentarische Film basiert auf wahren Lebenswegen, von denen die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten - und deren Überlebenskämpfe filmisch nachgestellt werden.
Das beeindruckende Werk leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur zu Holocaust und Antisemitismus in Deutschland und Europa.

Im Februar 1943 erklärt das NS-Regime, dass in der Reichshauptstadt Berlin keine Juden mehr leben würden. Einige von ihnen aber konnten sich vor den Schergen Adolf Hitlers in den Untergrund flüchten.

Die junge Hanni Lévy (Alice Dwyer) gehört zu den Untergetauchten. Hanni, die beide Eltern verlor, versucht am Ku'damm mit blond gefärbten Haaren unerkannt zu bleiben.

Cioma Schönhaus (Max Mauff) fälscht Pässe, mit denen er dutzenden Juden das Leben rettet- und schafft es dank des damit verdienten Geldes, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Eugen Friede (Aaron Altaras) ist bei einer deutschen Familie untergekommen, er bekämpft des Nachts das nationalsozialistische Regime mit in einer Widerstandsgruppe hergestellten Flugblättern und tarnt sich tagsüber in der Uniform der Hitlerjugend. Ruth Arndt (Ruby O. Fee) gibt sich hingegen als Kriegswitwe aus und serviert NS-Offizieren Gourmetessen vom Schwarzmarkt.

 

Eine der Protagonistinnen des Films, Hanni Lévy, heute 94 Jahre alt, lebt seit Ende des Krieges in Paris. Sie wird bei diesem besonderen Filmabend auch anwesend sein.


Wir möchten Sie im Anschluss an den Film herzlich zur Diskussion mit

- Hanni LÉVY, eine der "Unsichtbaren"
- Claus RÄFLE, Regisseur des Films
- Claudia ROTH, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
- Hélène WAYSBORD, Ehrenpräsidentin des Maison d'Izieu und Autorin der Bücher "l'Amour sans visage" und "Alex ou le porte-drapeau".
 

Im Anschluss an den Film und die Podiumsdiskussion möchten wir Sie gerne zu einem Empfang einladen.

Bitte geben Sie uns doch eine Rückmeldung, ob Sie an diesem Filmabend teilnehmen möchten. Die Anmeldung ist kostenlos, aber obligatorisch.