Diskussionsreihe Mittwoch, 17. Oktober 2018 in
Dresden

Was zu tun ist - Gegen Rechtspopulismus

Im Rahmen der Reihe "Was zu tun ist"

Urheber/in: Ingo Pertramer. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mi., 17. Okt. 2018,
19:00 In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

Zur Verteidigung einer offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie ruft Robert Misik zum Zusammenhalt unterschiedlicher Kräfte gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus auf. Seine im Folgenden genannten Handlungsanweisungen richtet er explizit an die Liberalen, denen die pluralistische Demokratie am Herzen liegt, die sozial orientierte Mitte, die demokratische Linke, die Gewerkschaften und die bunte Zivilgesellschaft, die zusammen eine gesellschaftliche Mehrheit erreichen können. Was ist zu tun, um gegen Populismus und rechte Kräfte vorzugehen? Wir wollen folgende Handlungsvorschläge von Robert Misik gemeinsam mit dem Publikum diskutieren:

1. Das Bild einer attraktiven Zukunft entwerfen, für die man sich begeistern kann.
2. Strategisch denken
3. Kraft der Veränderung sein
4. Schluss mit dem Jargon
5. Aufhören mit dem Kleingruppengeist
6. Eine simple Sprache
7. Eine klare Markenidentität
8. Story-Telling lernen
9. Die Macht der ökonomischen Eliten bekämpfen

Robert Misik ist Journalist und politischer Schriftsteller. Die Handlungsvorschläge hat er auf seinem Blog (misik.at) unter dem Titel „Das Gruselkabinett, sein Programm der Grauslichkeiten – und was wir jetzt zu tun haben“ veröffentlicht. Er arbeitet für zahlreiche österreichische und internationale Medien, von Falter, über Der Standard, die Berliner Tageszeitung, DIE ZEIT, bis zu NZZ und New York Times. 2009 erhielt Misik den österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Er ist Autor mehrerer Bücher, wie dem zuletzt veröffentlichtem Essayband "Liebe in Zeiten des Kapitalismus".

Ort: Staatsschauspiel  |  Kleines Haus  |  Glacisstraße 28 | Raum KH3
Der Raum ist barrierefrei zu erreichen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Was zu tun ist". Eine Übersicht über alle dazugehörigen Veranstaltungen ist hier zu finden.

Studierende können sich die Veranstaltung durch einen Teilnahmeschein und eine Klausur für das Aqua-Modul anrechnen lassen.

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen den Professuren für Internationale Politik und der für Didaktik der politischen Bildung an der TU Dresden, dem Staatsschauspielhaus und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.