Podiumsdiskussion Dienstag, 13. November 2018 /
Dresden

Wege aus der Wohnungskrise.

Was kann die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit? Was kann Dresden?

Urheber/in: cocoparisienne (pixabay). Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Di., 13. Nov. 2018,
19.00 In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

In vielen großen Städten werden die Wohnungen knapp und teuer. Vor allem für Haushalte mit geringen Einkommen fehlen leistbare Wohnungen. Die gängigen Förderprogramme, Wohngeld und Mietpreisbremse bieten keine dauerhafte Lösung, weil sie das Prinzip der Gewinnorientierung im Bereich des Wohnens nicht aufheben. Unter den aktuellen Bedingungen muss soziale Wohnungsversorgung immer gegen private Profitinteressen durchgesetzt werden. Langfristig angelegte Konzepte für eine soziale Stadtentwicklung setzen auf die Stärkung von Bauträgern und Wohnungsbaugesellschaften, die jenseits der Profitlogik agieren. Unter dem Stichwort einer "Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit"  wurden in den letzten Jahren Modelle für einen gemeinnützigen Wohnungssektor entwickelt. Andrej Holm führt in die aktuellen Debatten zur "Neuen Gemeinnützigkeit" ein und stellt die Prinzipien einer gemeinnützige Wohnungswirtschaft vor.

In Dresden wurde die Neue städtische Wohnungsbaugesellschaft "Wohnen in Dresden" erst im Frühjahr von der rot-grün-rot-orangen Stadtratsmehrheit beschlossen und im Herbst 2017 notariell eingetragen. Förderprogramme und Satzungen sollen den sozialen Wohnungsbau spürbar anwachsen lassen. Daneben existieren alte Wohnungsgenossenschaften und neue gemeinnützige Wohnträger haben sich gegründet und werden vorbereitet.

Es diskutieren:
Dr. Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler aus Berlin und hat an der Erarbeitung von Modellen zur  "Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit" mitgewirkt.
Thomas Löser ist Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im Stadtrat Dresden und Sprecher für Stadtentwicklung.
Moderation: Dr. Jan Glatter

Ort:
Zentralwerk | HAUS B (Souterrain) im Raum von Farbwerk e.V.
Riesaer Str. 32 | 01127 Dresden

Eine Kooperation mit dem Institut für Geographie an der TU Dresden und dem Zentrum für Baukultur Sachsen.

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