"Weiter so" in Grün?

"Weiter so" in Grün?

Grenzen der grünen Ökonomie und Ideen einer Postwachstumsgesellschaft
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Immer dringlicher wird die Frage, wie wir eine grundlegende soziale und ökologische Transformation unserer Gesellschaft erreichen können. Wie ist es möglich, die Treibhausgasemissionen Deutschlands bis 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren?

Die Hoffnung der internationalen Klima- und Umweltpolitik liegt seit einigen Jahren auf der Grünen Ökonomie, der Versöhnung von Wirtschaft und Ökologie. Technischer Fortschritt und Grüne Innovationen sollen Wirtschaftswachstum innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten weiterhin möglich machen. Doch Grüne Ökonomie ist zum Streitfall geworden. Der Vorwurf: Grüne Ökonomie sei ein „Weiter so“ im grünen Gewand. Immer lauter wird deshalb die Forderung nach einer Postwachstumsgesellschaft, also einer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die nicht auf Wachstum basiert.

Thomas Fatheuer, Sozialwissenschaftler und Autor von „Kritik der Grünen Ökonomie“, wird mit Nina Treu, Politikwissenschaftlerin und Koordinatorin des Konzeptwerks Neue Ökonomie in Leipzig, ins Gespräch kommen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Astrid Matthey, Aufsichtsrätin der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Studium Fundamentale Nachhaltigkeit der Universität Erfurt statt.

Veranstaltungsort: Haus der Sozialen Dienste, Juri-Gagarin-Ring 150, 99084 Erfurt