Internationale Konferenz Donnerstag, 15. November 2018 in
Berlin

Weltkulturerbe, Milieuschutz-Plus oder Alles muss raus?

Ein Forum zur Bedeutung von Gewerberäumen als Orte des Gemeinschaffens für urbane Nachbarschaften

Datum, Uhrzeit
Do., 15. Nov. 2018,
19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Zahlreiche Nachbarschaften in Berlin stehen unter Druck: Die Folgen von Gentrifizierung und Finanzialisierung sind für Gewerbemieter*innen ebenso existenzbedrohend wie für Wohnungsmieter*innen.

Nahversorgung, Geschäfte und Läden, lokale Dienstleistung und kleingewerbliche Betriebe, aber auch soziale Einrichtungen werden zunehmend verdrängt.

In einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez wurden Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Auf dieser Basis wird in einer Werkstatt zur Reichenberger- und Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, ein Manifest zum Schutz von Gewerberäumen erarbeitet und am Abend vorgestellt.

Inputs zu unterschiedlichen Aufwertungs- und Verdrängungsprozessen, Aushandlungsformaten und Verwaltungsmodellen geben Andrej Holm (HU Berlin), Lisa Marie Zander und Renée Tribble (Planbude Hamburg) sowie Meike Schalk (KTH Stockholm). Diese sollen in einem offenen Forum mit Nachbarschaft, Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutiert werden.


PROGRAMM

19h00 Begrüßung und Werkstattbericht

19h30 Input und Diskussion mit Andrej Holm (HU Berlin) und Lisa Marie Zander/Renée Tribble (Planbude Hamburg)

20h20 Manifest – Verlesung

20h30 Keynote Meike Schalk (KTH Stockholm)

21h00 Offenes Forum: Kommentare, Statements und Diskussion


Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundprojektes 2019 "Shared Spaces" in Kooperation zwischen

+ Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
+ NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften und Gewerbetreibenden Berlin
+ CUD: Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung der TU Berlin

Teilnehmende der vorbereitenden Werkstatt: Mieterrat NKZ, BOSS&U, Ora Nostra, GloReiche, Lause bleibt, Bizim Kiez, RAW Kulturensemble, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten, Ratibor 14, Bürgergenossenschaft Südstern, Kotti Shop, Bilgisaray, QuartierHandwerk, ExRotaprint, NaGe-Netz, CLT-Berlin, Kiezanker 36, Kreuzberger Stadtteilausschuss, Stadtteilbüro Friedrichshain, AKS - Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg (Daseinsvorsorge, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung), IHK Berlin, TU Berlin, ASH Berlin

Konzeption und Durchführung: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

Mitarbeit und Inputs: Elisabeth Scholl-Yildiz (NaGe), Friedrich Lammert, Philip Schläger, Nija Linke, Mateusz Rej (CUD, TU Berlin)

Realisiert u.a. aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen der Veranstaltung, Foto-, Ton- und Filmaufnahmen für Veröffentlichungen der Veranstalter*innen gemacht werden können.