Where Love Is Illegal

Where Love Is Illegal

Vernissage zur Fotoausstellung von Robin Hammond

Was wäre, wenn du für deine Liebe ins Gefängnis kommen könntest? Was, wenn du dich vor deiner Familie verstellen müsstest, weil sie dich sonst verstoßen würden? Was wäre, wenn du jede Minute damit rechnen müsstest, auf der Straße angegriffen zu werden – wegen deiner Kleidung, deines Aussehens? Stell dir vor, du darfst nicht leben wie du willst: Wärest du mutig genug, für deine Rechte zu kämpfen?

Trotz positiver Entwicklungen in vielen Teilen der Welt sind Lesben, Schwule und queere Menschen in vielen Regionen zunehmender Verfolgung ausgesetzt – von staatlicher, gesellschaftlicher oder familiärer Seite. Grundlegende Menschenrechte werden ihnen vorenthalten.

Weil Intoleranz dort erfolgreich ist, wo Lesben, Schwule und Queers aus Angst stumm sein müssen, schafft der neuseeländische Fotograf Robin Hammond mit seinem Projekt „Where Love Is Illegal“ einen Raum, in dem sie ihre Geschichten von Diskriminierung und Überleben teilen können.

In dieser Fotoausstellung erzählen Lesben, Schwule und Queers aus Tunesien ihre Geschichten. Die Welt soll wissen, dass sie nicht verstummen werden.

Ausstellungseröffnung

Datum: Montag, 26. Juni 2017, 19:00 Uhr

Ort: VHS Studienhaus am Neumarkt
Cäcilienstraße 35, Köln

Die Ausstellung läuft vom 27. Juni bis zum 14. Juli 2017 und ist tagsüber im Gebäude der VHS (2. Etage) frei zugänglich. Facebook: https://www.facebook.com/events/436269540084584/

Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des LSVD in Kooperation mit der Heinrich Boell Stiftung e.V. und der Volkshochschule Köln

Hinweis: Lesbische, schwule und queere Menschenrechtsverteidiger*innen aus Tunesien sind am 06. Juli 2017 um 19:30 Uhr im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt bei einer Podiumsdiskussion zu Gast. Sie berichten über ihr Leben und ihre Arbeit. Es sind Geschichten von Diskriminierung, Überleben und Hoffnung.