Podiumsdiskussion Dienstag, 25. September 2018 in
Falkensee

Wie geht fahrradfaire Politik?

Grüner Salon Falkensee

Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, Pixabay.com. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Di., 25. Sep 2018,
19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Brandenburg
Teil der Reihe
Grüner Salon

Was ist eigentlich fahrradfreundlich? Fahrradwege beidseitig an allen Straßen? Schutzstreifen dort, wo für einen getrennten Fahrradweg kein Platz ist? Oder doch lieber gleich räumlich getrennte Fahrradstraßen vom Autoverkehr? Durchfahrtsmöglichkeiten für Fahrräder auf Anliegerstraßen aber Durchfahrtsbarrieren für Autos? Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen? Oder alles zusammen?

Und was macht eigentlich die Politik in den Städten und Kommunen, den Landkreisen, den Bundesländern und im Bund, um Radverkehr zu fördern, damit es zwischen  allen Verkehrsteilnehmern fair zugeht? Es gibt bereits zahlreiche Regelwerke: Die Straßenverkehrsordnung, die Empfehlung für Radverkehrsanlagen (ERA), den nationalen Radverkehrsplan, Radverkehrsstrategien der Länder, der Landkreise und der Kommunen.Bei allem Verständnis für planvolles Vorgehen hat mancher Radfahrer den Eindruck, dass mehr Strategie und Planung betrieben als schlussendlich umgesetzt wird. Dabei kennen ohnehin nur sehr ambitionierte Aktivisten die zahlreichen Richtlinien, Pläne und Strategien. Deshalb soll in dem Grünen Salon vor allem davon die Rede sein, welche Verbesserungen in den letzten Jahren konkret an bestimmten Stellen erreicht wurden. Zugleich soll thematisiert werden, wie diese in anderen Städten und Kommunen, auch im Havelland und in Falkensee, ebenfalls in der Breite realisiert werden können und welche Rolle dabei dem Bund und den Ländern zukommt.

Kopenhagen, Manhattan und Groningen sind mit ihren Programmen glänzende Beispiele. Alle haben aber andere Bedingungen als eine Stadt unter 50.000 Einwohnern in Brandenburg. Dennoch, vielleicht können wir etwas von diesen Programmen mitnehmen. Alternativ können wir auch nach Leuchttürmen in Brandenburg schauen: Oranienburg, Eberswalde oder Lübben, nach Städten, die als Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen jährlich ein Stadtradeln veranstalten und teilweise sogar selbst Mitglied beim ADFC sind.

Für dieses Thema konnten wir als Diskutanten gewinnen:

  • Stefan Overkamp- Vorstand des ADFC Brandenburg
  • Stefan Gelbhaar- Mitglied des Bundestages und unter anderem zuständig für die Radverkehrspolitik bei Bündnis90/ Die Grünen
  • Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg
  • Thomas Zylla, Erster Beigeordneter und Fahrradbeauftragter der Stadt Falkensee

Datum:
Dienstag, 25.9.2018 um 19.30 Uhr

Ort:
Restaurant Kronprinz
Friedrich-Engels-Allee 127
Falkensee

Eintritt & Anmeldung:
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Tel. 0331 200 578 0
E-Mail: organisation@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de