Diskussionsabend Donnerstag, 06. Juli 2017 in
Rostock

Wie kann Integration in der Kommune gelingen?

im Rahmen der Reihe: „Rostock – Lichtenhagen“ 1992 – 2017

Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 06. Juli 2017, 19.00 Uhr
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Referenten: Dr. Wolfgang Richter, Dr. Rubén Cárdenas, Steffen Bockhahn und weitere Akteure der kommunalen Integrationsarbeit

Die pogromartigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 warfen nicht nur einen schweren Schatten auf das Bild der Stadt. Sie waren gleichzeitig auch mahnendes Motiv und Ansporn für ein besonderes Engagement für Integration in der Stadt. Dr. Wolfgang Richter, als damaliger als Ausländerbeauftragter der Stadt mit den Menschen im brennenden Haus eingeschlossen, bekleidete jahrelang das Amt des Ausländer- und später des Integrationsbeauftragten. Mit ihm und weiteren Beteiligten möchten wir „Rostock-Lichtenhagen 1992“ in den Fokus nehmen und mit dem Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn die heutige Situation in Rostock beleuchten. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen in der Integrationsarbeit. Deshalb freuen wir uns, auch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam ein zukunftsfähiges Bild einer gelungenen Integrationsarbeit in Rostock zeichnen zu können.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die freie Journalistin Nathalie Nad-Abonji.

Ort: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Uni Rostock, Ulmenstraße 69, Raum 323

Eine Kooperation der Arbeitsstelle Politische Bildung und der Heinrich-Böll-Stiftung MV.