Seminar Montag, 20. August 2018 – Freitag, 24. August 2018

Wildnisseminar - Naturerfahrung

Seminar der Akademie Vepik

Datum, Uhrzeit
Montag, 20. August 2018, 16.00 Uhr – Freitag, 24. August 2018, 15.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Wir sind natürliche Organismen, die ganz und gar in die Natur eingebettet sind. Außerhalb der Natur können wir nicht existieren. Die Natur ist ein in sich fein gestimmtes System.

Ein System, das ständig in einer alles erhaltenden Balance ist, das in ständiger Entwicklung – Evolution – diverse Lebensräume ausbildet, die in einem gemeinschaftlichen Sein Leben erhält. Die Kraft der Natur unterstützt uns, Zugang zu unseren eigenen, unverstellten Bedürfnissen zu bekommen und uns selbst als einen Teil der irdischen - und auch kosmischen - Gemeinschaft zu erleben. In der Stille des Naturraumes fällt es uns leichter, die eigene innere Stimme zu hören.

Dieses Seminar unterstützt das Bewusstsein für sich selbst zu schärfen, einen selbstreflektierenden Umgang mit eigenen Emotionen zu stärken, sich selbst und die Welt aus einer anderer Perspektive zu betrachten, damit die bisherigen Denkmuster erweitert und neue Lösungen gefunden werden können und ein Bewusstsein für das ökologische Gesamtsystem der Erde (inkl. Menschen) zu vertiefen.
Verschiedene grundlegende Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen werden Wege zeigen, die Verbundenheit mit der Natur zu stärken und sich in der Natur zu Hause zu fühlen. Mit kreativen Mitteln - schreiben, malen, zeichnen, Objektgestaltung, verfasst jede*r ein Tagebuch während des Seminars, um die gemachten Erfahrungen tiefer zu verankern. Das eigene Erleben ermöglicht den Teilnehmer*innen das vermittelte Wissen und die vermittelten Methoden als Gruppen- und Projektleiter*innen in eigenen Projekten weiter zu geben.

„Wenn wir die Natur auf das reduzieren, was wir verstanden haben, sind wir nicht überlebensfähig.“ - Hans Peter Dürr, Quantenphysiker

Termin: 20. - 24. August 2018 (Beginn spätnachmittags)

Veranstaltungsort: Großlohra, Seminarhaus Burglohra (südl. Harzrand)

Leitung: Claudia-Gustave Ohler

Konditionen/ Preis: 550 - 250 Euro (aus Seminarbeitrag 390 - 170 Euro und Unterkunft 160 – 80 Euro/ Umlage, wird entsprechend Teilnehmendenzahl ausgerechnet) zzgl. Vor Ort in Bar:
Verpflegung ca. 50 Euro p.P./ Umlage

Anmeldung:
bis spätestens 14 Tage vor dem Termin, per Mail oder Anruf an: Vepik e.V., c/o Anna Heidrun Schmitt: Mail: schmitt@vepik.de; Tel: 0551-76419 und per Überweisung des Teilnehmenden-Beitrags auf das Konto:
Vepik e.V.; Sparkasse Göttingen; IBAN: DE89 2605 0001 0000 1458 21; BIC: NOLADE21GOE
Stichwort: Wildnis
Die Anmeldung gilt ab Eingang der Überweisung des Teilnehmenden-Beitrags auf das Konto von Vepik. Weitere Informationen (Wegbeschreibung, Organisation der Anreise, Verpflegung/ Einkauf etc.) werden nach Anmeldung zugesandt.

Trainerinnen:

Claudia Gustave Ohler: Geisteswissenschaftliches Studium, multikulturelle Ausbildung in Tanz und Theater, Maskenbau und Maskenspiel, Objektkunst; Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin im freien Theater mit Schwerpunkt Performance; arbeitet heute als freie Künstlerin, Schauspielcoach, Schamanin und energetische Therapeutin.

Anna Heidrun Schmitt (Vepik e.V., Orga): Kommunikationstrainerin (DGSS), Coach und Supervisorin, Staatsexamen Frz./ Politik Gym LA, Trainerin in Unis, Schulen, Medien, Unternehmen, NGOs, EZ u.a.. Initiatorin und Leitung partizipativer Projekte in Deutschland und Kamerun, Ausbildnerin in partizipativem Projektmanagement.

Claudia G. Ohler und Anna H. Schmitt haben umfassende und tiefgehende Kenntnisse über Wildnis und Wandern in der Wildnis bei eigenen ausgedehnten Aufenthalten in der Wildnis gemacht.

Veranstalter*in: Vepik ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 2006 dafür einsetzt, Veränderungsprozesse initiieren und auf den Weg zu bringen, so dass jede/r einen Platz hat, jede/r eine Stimme hat, und wir uns in Verbundenheit und Achtung mit allem Leben erfahren. Wir fördern gleichberechtigtes Arbeiten auf Basis gegenseitiger Wertschätzung durch: ein kamerun-deutsches Jugendprojekt; ein Frauenprojekt in Kamerun; Seminare, Tagungen, Arbeitsgruppen, Supervision und Ausbildung in partizipativer Arbeit in Deutschland. Als erstes Projekt verbanden wir Entwicklungszusammenarbeit, Partizipation und sog. Peer-to-peer (also weitere Qualifikation für Nachhaltigkeit) lokal und international miteinander, im Sinne einer good governance von unten: Von Beginn an waren wir der Überzeugung, dass ein hierarchiefreies, gleichberechtigtes Arbeiten auf Basis von Wertschätzung möglich ist, und zwar international wie lokal. Dann ist Voneinander lernen wechselseitig bereichernd und gibt Raum und Kraft für gemeinschaftliches kreatives Schaffen, für die Gestaltung unserer Welt im Einklang mit ihr.