Workshop Mittwoch, 18. April 2018 in
Dresden

‘StadtLeben’ – Teil II

Workshop im Rahmen von "Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung"

Urheber/in: LAG pokuBi. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mi., 18. Apr. 2018,
13.00 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

Datum: Mittwoch, den 18.4.18, 13.00 bis 17.30 Uhr

Ort: K9, Katharinenstraße 9, 01099 Dresden

In der Fortsetzung des Workshops „StadtLeben“ wollen wir erneut Fragen des Wohnens und der Nachbarschaft in einer Stadt der Migration nachgehen.

Zur Teilnahme an den Workshops sind erneut städtische Akteur*innen eingeladen, die sich haupt- und ehrenamtlich mit Wohnen und Nachbarschaft in Dresden auseinandersetzen und an einem Austausch über Konzepte und Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Stadt, Migration und Zugehörigkeit interessiert sind.

Infoblatt hier runterladen

Anmeldung bis zum 13. April an: mfb[at]pokubi-sachsen.de

 

Teil der Veranstaltungsreihe Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung

Wie alle größeren Städte in Deutschland ist Dresden eine Stadt der Migration. Als Tourismusmagnet, Technologiezentrum oder mit ihrer Exzellenzuniversität ist die Stadt in transnationale Bezüge eingebettet. Aber auch jenseits des globalisierten Standortwettbewerbs, etwa aufgrund der weltumfassenden Krisen und Not, wird Dresden durch Migration geprägt und umgestaltet. Dennoch wurde Dresden lange Zeit nicht als eine Stadt wahrgenommen und repräsentiert, für welche Erfahrungen und Dynamiken der Migration bedeutsam sind. Auch eine angemessene Thematisierung von Dresden als einer Stadt, die - in ihrer langen Geschichte und in der Gegenwart – permanent auch durch migrantische Akteur*innen geformt und verändert wird, bleibt noch aus. Dabei prägen Prozesse und Praxen, in welchen sich Akteur*innen der Stadt unabhängig vom ihnen zugeschriebenen Status Rechte als Bürger*innen erkämpfen, aber auch zugehörig gemacht werden, nachhaltig das gesellschaftliche Selbstverständnis. Soziale Bewegungen, migrantische Selbstorganisationen und städtische Aneignungspraxen ‚von unten‘ spielen hier eine genauso wichtige Rolle wie die stadtpolitischen Agenten und die etablierten Kultur- und Bildungsinstitutionen der Stadt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe möchten wir uns mit Dresden als Stadt der Migration aus verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzen. Wir laden städtische Akteur*innen - Verwaltung, Institutionen und Initiativen - zu einem Austausch über Konzepte und Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Stadt, Migration und Zugehörigkeit ein. Es wird zum einen darum gehen, die - möglicherweise noch unsichtbaren – Prozesse, Praxen und Räume des Rechte-Nehmens und Zugehörig-Machens in Dresden und in den anderen Städten in Deutschland in den Blick zu nehmen. Zum anderen möchten wir Kollaborationen stärken, um zusammen eine vielfältige und nachhaltige, Stadt- und Akteure verändernde, auf zeitgemäße Solidarität gründende (Stadt-) Bildungsarbeit zu gestalten.

Eine Veranstaltung der LAG pokuBi in Kooperation mit weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Flyer (2017) zum Runterladen