Ziviler Ungehorsam in Osteuropa: Von der Kultur des Widerstandes

Ziviler Ungehorsam in Osteuropa: Von der Kultur des Widerstandes

"Occupy Chevron" - Eine Fotodokumentation

Einladung zur Vernissage "Occupy Chevron"

Polen gilt als Europas „Schiefergas-Eldorado“. Es verspricht energiepolitische Unabhängigkeit von Russland. Der Schiefergasförderung stand also eigentlich nichts im Wege. In der Praxis bildeten sich jedoch lokale Bürger*inneninitiativen dagegen. Das bekannteste Beispiel ist der Fall „Żurawlów vs. Chevron“. Die kleine Ortschaft, in der 100 Menschen leben, wehrte sich gegen den milliardenschweren multinationalen Konzern – ein ungleicher Kampf.

Die Einwohner*innen blockierten spontan mithilfe von Traktoren eine Zufahrtsstraße. Daraus entwickelte sich ein Protestcamp inklusive Kamera, die rund um die Uhr weltweit vom Geschehen berichtete. Und die Welt schaute zu. Trotzdem waren alle überrascht, als sich Chevron nach 400 Tagen des zivilen Ungehorsams wirklich aus Żurawlów zurückzog.

Die Proteste sind fotografisch dokumentiert und in der Ausstellung „Occupy Chevron“ zusammengefasst.

Zur Eröffnung dieser Ausstellung laden wir Sie herzlich, in den.

Mit Beiträgen von:

  • Adrian Stadnicki, berichtet über Occupy Chevron
  • Ewa Sufin-Jacquemart, Vorstandsvorsitzende „Fundacja Strefa Zieleni“ (Grüne Liga Stiftung)
  • Rebecca Harms, MdEP
  • Julia Verlinden, MdB
  • Lüneburger Anti-Fracking-Initiative, angefragt

Die Vernissage findet am Fr., 15. Januar 2016, 19:30 Uhr, im Wasserturm Lüneburg, Bei der Ratsmühle 19 Lüneburg statt.

Darüber hinaus wird die Ausstellung dort vom 15.01.2016 bis zum 19.02.2016, täglich von 10 – 18 Uhr zugänglich sein.

Veranstaltungsort:
Wasserturm Lüneburg, Bei der Ratsmühle 19, Lüneburg

Informationen und Kontakt:                                          
Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Warmbüchenstraße 17, 30159 Hannover, Telefon: 0511 30 18 57 0 I info@slu-boell.de I www.slu-boell.de