Auf Kohle gebaut – Brandenburgs Beitrag zur Energiewende

Auf Kohle gebaut – Brandenburgs Beitrag zur Energiewende

Mittwochsgesellschaft mit Arne Jungjohann und Heide Schinowsky

Die einen halten Braunkohle für den Irrläufer der deutschen Stromerzeugung, die anderen für eine Brückentechnologie und für die Lausitz unverzichtbar. Mit den Wahlen in Schweden kommt nun Bewegung in die Angelegenheit mit noch ungewissem Ausgang. Die neue Schwedische Regierung will die Braunkohlesparte des staatseigenen Vattenfall-Konzerns zu Gunsten des Klimas (und wohl auch wegen der Folgelasten) abwickeln und erwägt deren Verkauf. Die rot-rote Regierung in Brandenburg hält sich derweil im Koalitionsvertrag die Option neuer Tagebaue offen. Wie damit die eigenen Klimaziele erreicht werden sollen, bleibt offen. Welche Handlungsoptionen ergeben sich nun für Brandenburg und die Republik insgesamt? Ist Braunkohle im Rahmen der Energiewende ein notwendiges energie- und arbeitsmarktpolitisches Sicherheitsnetz oder ein Irrweg, der moderne Gaskraftwerke und nicht-fossile Stromerzeugung unrentabel macht?

Arne Jungjohann ist Politikwissenschaftler und selbstständiger Berater. Er berät u.a. politische Organisationen, Think-Tanks, Unternehmen und die Zivilgesellschaft mit Schwerpunkten Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. Er verfasste zusammen mit Craig Morris das Policy Paper „Braunkohle - Irrläufer der deutschen Stromerzeugung“.
Heide Schinowsky ist  Mitglied des Brandenburger Landtags und energiepolitische Sprecherin der Fraktion B90/Grüne in Brandenburg. Zuvor war Sie u.a. Referentin für Klima/Energie & Bauen/Wohnen der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

Moderation: Joachim Gessinger und Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Die Mittwochsgesellschaft findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird gebeten.

Veranstaltungort:

T-Werk, Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam