Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Gebannt schaute die Welt Anfang 2011 auf Nordafrika. Doch die mediale Euphorie wurde bald von Meldungen über „Flüchtlingsströme“ aus Libyen und Tunesien und überfüllte Flüchtlingslager auf Lampedusa begleitet.
Sommer für Sommer brechen Menschen aus Subsahara- und Nordafrika nach Europa auf. Doch die europäischen Mitgliedsstaaten hatten es mithilfe einer wirkungsvollen Mischung aus eigenen Mitteln und funktionierender Kooperation mit autoritären Regimen Nordafrikas geschafft, ihre südlichen Grenzen immer unüberwindbarer zu machen.

Nun steht diese Praxis vor einer Zäsur. Kann es zu einer Neuausrichtung – einem „New Deal rund ums Mittelmeer“ - kommen? Wie positionieren sich die neuen nordafrikanischen Eliten?

Die Heinrich-Böll-Stiftung möchte sich diesen Fragen widmen. Die beteiligten Künstler/innen, Aktivist/innen und Wissenschaftler/innen aus Nord- und Subsahara-Afrika und Europa setzen Akzente, indem sie ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Ideen während und nach den Umbrüchen sichtbar und hörbar machen. Sie eröffnen Zwischenräume; visuell, narrativ und diskursiv.

Detaillierte Programminformationen:

» Programmflyer (pdf, 187 kB)
» English Program
» Kurzbiografien der Referent/innen

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Le Monde Diplomatique, taz.die tageszeitung, Der Freitag und zitty Berlin.