Mittwoch, 12. Dezember 2007

Realistisch sein: das Unmögliche verlangen. Wahrheitsgetreu gefälschte Erinnerungen

Lesung

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 19.00 Uhr
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Mit:
Walter Mossmann (Liedermacher und Autor)

Der Autor, Liedermacher und Chansonpoet Walter Mossmann hat das Genre des politischen Lieds im deutschen Sprachraum wesentlich mitgeprägt. Seine künstlerischen und journalistischen Arbeiten spielen eine bedeutende Rolle für die Geschichte der sozialen Bewegungen in der alten Bundesrepublik. So begleitete er aktiv die Herausbildung des ökologischen und linksalternativen Milieus, aus dem später die Grünen erwuchsen.

Der zur Buchmesse erscheinende Memoirenband „Realistisch sein: das Unmögliche verlangen“ (Edition Freitag) verknüpft die eigene Biografie auf luzide Weise mit der (west-)deutschen Geschichte: die Enge der Sechzigerjahre und das Aufbegehren dagegen, die Gründe für die Eruption von 1968, der Deutsche Herbst, das Entstehen der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung. Entstanden ist eine lebendige Chronik aus beteiligter Sicht, ein Geschichtsbuch linker Meilensteine, linker Mythen und mancher linken Hysterie.