Diskussionsabend Dienstag, 20. März 2018 in
Luckenwalde

Alte Bilder – neue Feindschaft? – Antisemitismus heute.

Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Dienstag, 20. März 2018, 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
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Kostenfreie Teilnahme.
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Antisemitismus wurde in der deutschen Debatte lange Zeit vorrangig im Kontext der NS-Vergangenheit diskutiert. Doch halten sich antisemitische Einstellungen hartnäckig. Israelkritik vor allem in Verbindung mit dem Nahostkonflikt wird oft als Deckmantel für offenen Antisemitismus verwendet. Es gibt Anschläge auf Synagogen, und viele jüdische Einrichtungen stehen unter Polizeischutz. Auch tritt Antisemitismus als scheinbar neue Herausforderung auf, wenn antisemitische Einstellungen pauschal bei Migrant/innen oder Geflüchteten aus muslimischen Ländern verortet werden. Besonders das Internet und die sozialen Medien schaffen zudem einen neuen Resonanzraum für alte Vorurteile und Verschwörungstheorien. Mit der Historikerin Juliane Wetzel sprechen wir über Kontinuitäten und Entwicklungen der Konstruktion des Juden im Antisemitismus. Woher kommt der Hass auf Juden? Wie steht es um antisemitische Einstellungen in der „Mitte“ der Gesellschaft und wie nehmen Betroffene den aktuellen Antisemitismus wahr? Welche zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten bestehen zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus? 

Juliane Wetzel ist promovierte Historikerin und Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Veranstaltungsort:
Kreisverwaltung - Landkreis Teltow-Fläming 
Raum B2-1-02 
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde 

Veranstaltungsdatum:
Dienstag, 20.03.2018
18.00 Uhr

Anmeldung und Eintritt:
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan des Landkreises Teltow-Fläming statt.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 20057816
Birte Kaspers 
kaspers@boell-brandenburg.de 

 

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „CUCHA - Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung für unsere Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt und wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.