Lesung und Gespräch Sonntag, 25. März 2018 in
Ebersbach-Neugersdorf

Das Ende der Natur

Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür - Autorinnenlesung

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Datum, Uhrzeit
So., 25. März 2018,
19.00 In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

In Deutschland ist die Natur doch noch in Ordnung? Wir Deutschen sind vorbildliche Naturschützer? Weit gefehlt. Zahllose Wiesen- und Ackerpflanzen, Insekten und Vögel gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten ganz selbstverständlich zu unserer Landschaft. Heute sind viele von ihnen gefährdet oder schon verschwunden. Je mehr aus Bauern intensiv produzierende Landwirte wurden, desto stärker verödeten artenreiche Wiesen und Weiden zu Intensivgrünland und vielfältige Ackerlandschaften zu industriell bewirtschafteten Monokulturen. Statt dem Treiben Einhalt zu gebieten, fördert die Politik den Wahnsinn noch. So wird die Landwirtschaft vielerorts zur Totengräberin der biologischen Vielfalt.
Susanne Dohrn zeigt den stillen, aber drastischen Verlust auf, der sich vor unserer Haustür abspielt, indem sie die bedrohten Lebensräume und ihre Bewohner eindrücklich beschreibt. Sie benennt die Beteiligten und stellt Beispiele einer naturverträglichen Landwirtschaft vor.

Ort:
Kultur- und Bildungszentrum
Ernst-Thälmann-Str. 38
02727 Ebersbach-Neugersdorf

In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Kreisverband Löbau e. V., Lebens(t)räume e. V.