پێجشەممە, 17. ڕێبەندان 2019 /
Berlin

Unsere Grüne Woche 2019: Nach dem Hype – Und wie retten wir jetzt die Insekten?

Unsere Grüne Woche. Creator: Jenna Hamra. Public Domain.
Date, Time
پش, 17. ڕێ 2019,
6:00 پ.ن. – 9:00 پ.ن. Save in my calendar
Address
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
زمان
Deutsch
Organizer
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

Donnerstag 17.01.2019  18.00 – 21.00 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr.8, 10117 Berlin
Nach dem Hype: Und wie retten wir jetzt die Insekten?

Es war eine Studie, die es in sich hatte: Im Jahr 2013 stellten die Naturschützer des Entomologischen Vereins Krefeld in einer Langzeituntersuchung einen Rückgang von Fluginsekten um 75% in Deutschland fest.

Immer neue Studien bestätigten das Ausmaß des Problems und eine ihrer zentralen Ursachen: eine immer intensiver betriebene Landwirtschaft – mit Monokulturen und ausgeräumte Landschaften, die Insekten kaum noch Nahrung und Schutz zu bieten hat und durch viel zu hohe Einträge von Düngern und Pestiziden zusätzlich schädigt.

Es muss schnell gehandelt werden. Doch was ist bis heute passiert und ist die Trendwende zu schaffen?

Begrüßung:
Heinrich-Böll-Stiftung und Deutscher Naturschutzring (DNR)

Beiträge:

  • Input „Die (un)heimliche Artenerosion“
    Stephan Börnecke, Journalist
  • Vorstellung der SRU/WBBGR Stellungnahme „Für einen flächenwirksamen Insektenschutz“
    Carsten Neßhöfer, Generalsekretär des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU)
  • Vorstellung der Biodiversitätskampagne „Vielfalt verbindet“
    Renate Dylla, stellv. Geschäftsführerin , Assoziation der Ökologischen Lebensmittelhersteller (AöL)
  • Insektenschutz durch Landwirtschaft: Maßnahmen der Agrarpolitik
    Bernt Farcke, Unterabteilungsleiter (Bereich Biodiversität), Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL)

Im Anschluss:
Diskussion (Referierende) und Austausch (mit dem Publikum)

Sprache: Deutsch  

Kontakt: dewitz@boell.de


Weitere Veranstaltungen während der Grünen Woche:

  • Dienstag 15.01.2019 19.00 – 21.00Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
    Ein Blick über den Tellerrand  – Was die Milliarden schwere Agrarpolitik mit Klima, Umwelt und globaler Nachhaltigkeit zu tun hat

  • Mittwoch 16.01.2019  19.00 – 21.00 Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

    Der Tod in stillen Winkeln des Lebens – Lesung mit Krimiautor Oliver Bottini

  • Donnerstag 17.01.2019, 18.00 – 21.00 Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr.8, 10117 Berlin
    Nach dem Hype: Und wie retten wir jetzt die Insekten?
     
  • Freitag 18.01.2018, 15.30 – 17.30 Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
    Agrarökologie stärken!  – Für eine zukunftsgerichtete Politik und Praxis
     
  • Samstag 19.01.2019, 12.00 Uhr
    Brandenburger Tor, Berlin
    DEMO – Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

    Ab 14.30 – 19.30 Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

    Soup & Talk
    Aufwärmen, genießen, vernetzen und diskutieren nach der DEMO bei Essen, heißen Getränken und Kultur. Politische, kulturelle und unternehmerische Macherinnen und Macher berichten über praktische Veränderungen und Kampagnen, von Widerstand und nachhaltigen Innovationen in der Landwirtschaft und beim Essen. Der Politische Suppentopf Nach der Demo ist vor der Aktion!
  • Dienstag 22.01.2019, 19.00 – 21.00 Uhr
    Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
    Kleinbauern im Fokus der Agrarindustrie
    Film und Paneldiskussion

Hinweis: 

Ausstellung „Tellerrand“ 

Ausstellung von Ines Meier vom 14.01.2019 bis zum 19.01.2019
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Großformatige Luftaufnahmen verdeutlichen die Relevanz der EU-Agrarpolitik für jede/n von uns. Die Fotografien, die ästhetisch an abstrakte Malerei erinnern, untersuchen die Folgen industrieller Landwirtschaft von Bodenerosion und Nitratbelastung des Wassers bis hin zum Verschwinden bäuerlicher Strukturen.

Zeit: Mo-Fr, 08.00 – 20.00 Uhr / Sa, 14.30 - 19.30 Uhr

پەڕگەکان