Vortragsreihe środa, 16. Styczeń 2019 /
Hamburg

Körper – Daten – Diskriminierung, Body - Data - Discrimination

Vortrag und Gespräch mit Maya Indira Ganesh, moderiert von Kübra Gümüşay

Autor/ka: Klass - Büro für Gestaltung. All rights reserved.
Data, godzina
śr., 16. sty 2019,
7:00 po południu – 9:00 po południu Zapisz w moim kalendarzu
Język
Deutsch
Englisch
Organizator/Organizatorka
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Mit der Einordnung von Dialekten durch Algorithmen können mittlerweile Asylgesuche verhindert werden. Fingerabdrücke und Iris werden zur Verhinderung von Straftaten genutzt. Das Erfassen unseres Körpers als Daten erlaubt es Maschinen menschliches Verhalten zu interpretieren. In diesem Vortrag stellt Maya Indira Ganesh die Folgen dessen sowie Möglichkeiten der Intervention vor.

Your body has now become a kind of digital interface. You don’t need a boarding card now, you can board a flight from some airports in the US with your face. Your face may could reveal your sexual identity. Your accent may disqualify you for asylum in Germany. Your fingerprints and your irises are used to prevent fraud. How you walk, touch your hair, and cross your legs are valuable data to train future AI. The capture of our bodies as data allows human behaviour and affect to be interpreted by machines.  In this talk, Maya Indira Ganesh will suggest some of the implications of this, and offer some suggestions for intervention.

Maya Indira Ganesh arbeitet als Wissenschaftlerin, Autorin und Informationsaktivistin an der Schnittstelle von neuen Medien, digitaler Technologie, Gender, Visual Advocacy und Menschenrechten. Seit 2010 ist sie Leiterin des Bereichs Angewandte Forschung fim Tactical Technology Collective in Bangalore und Berlin. Ganesh ist Doktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg, wo sie zu den Themen Maschinenlernen, Ethik und Verantwortung forscht. Ganesh schreibt für das Technologietheorie-Blog Cyborgology und hielt Vorträge in aktivistischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Kontexten, wie der re:publica, Transmediale, beim Chaos Communication Congress sowie am Kanadischen Zentrum für Architektur in Montreal.

Kübra Gümüşay ist freie Journalistin, Bloggerin und Social Media Beraterin - zuletzt an der Universität Oxford. Sie schreibt und referiert zu den Themen Internet, Feminismus, Rassismus, Islam und Politik. 2010 co-gründete sie das Zahnräder Netzwerk für Social Entrepreneurship. 2011 wurde ihr Blog Ein-Fremdwoerterbuch.com für den Grimme Online Award nominiert. 2013 co-startete Gümüşay den Hashtag und die Aktionsgruppe #SchauHin gegen Alltagsrassismus, dessen Vorsitzende sie ist, sowie 2016 den Hashtag #Ausnahmslos gegen Sexismus und Rassismus

Der Vortrag findet auf Englisch statt mit deutscher Übersetzung.

Ort: W3-Saal, Nernstweg 32-24

Preis: Eintritt nach eigenem Ermessen frei wählbar

Eine Veranstaltung der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. in Kooperation mit umdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg