- Donnerstag, 14. Januar 2010 20.00 – 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern
`The ear is a long road`
Literaturwerkstatt Berlin
Mit:
Babangoni wawa Chisale, Malawi
Emmanuel Eni, Berlin
Varik Grant, Berlin
Moderation:
Sophie Wagenhofer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Moderner Orient, Berlin
Poesie gehört gehört. Das neue Jahr beginnt mit zwei außergewöhnlichen Dichtern vom afrikanischen Kontinent: Babangoni wawa Chisale (*1981, Malawi), der zur Zeit Stipendiat im Heinrich Böll Haus Langenbroich ist, und Emmanuel Eni (*1967, Nigeria), Poet und bildnerischer Künstler, der seit über
einem Jahrzehnt in Berlin lebt. Zwei im wahrsten Sinne des Wortes ausdrucksstarke Künstler, die Text und Performance zu verbinden wissen.
Babangoni wawa Chisale tritt bei seinen Lesungen in den traditionellen Regalia Malawis auf. Entsprechend seiner Tradition und seiner Kultur möchte er mit seinen Rezitationen moralische Botschaften an die Zuhörer vermitteln. Auf seinem Album „Dale Zili Maliseche` (Demokratie ist nackt in Afrika) beschäftigt
Babangoni sich mit der politischen Situation Malawis. Nach seiner vielbeachteten Performance bei world wide poetry, der Poesiegala zum 10. Geburtstag der Lyrikplattform lyrikline.org, kommt Babangoni wawa Chisale – der auch Partner des lyrkline.org-Netzwerks ist – ein zweites Mal nach Berlin.
Emmanuel Eni wird mit dem E-Gitarristen Varik Grant auftreten und sein Programm „Blind, as only love can see` präsentieren, einerseits Liebesgedichte, andererseits Texte, die sich mit dem Leben im Exil auseinandersetzen. Eni ist nicht nur Dichter, sondern auch Maler und Bildhauer. Seine Arbeiten stellte er unter anderem schon in Paris und New York aus.
Beide Künstler werden nach ihren Performances mit Sophie Wagenhofer über ihre Arbeit sprechen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin