Diskussion Freitag, 13. November 2020 /
Soest

Öffentliche Räume im Widerstreit der Interessen

10. Grüner Salon Soest

Datum, Uhrzeit
Freitag, 13. November 2020,
18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Der Eintritt zum Grünen Salon Soest ist frei. <br />Eine persönliche Anmeldung im Caféoder telefonisch unter 0 29 21/14 46 3 ist wegen der begrenzten Platzzahl und zur Einhaltung des Corona-Schutzkonzeptes zwingend notwendig.
Veranstalter/in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Öffentliche Räume: das können öffentliche Plätze, Straßen, Parks, Freiflächen sein, aber auch geschlossene Räume, in denen die Menschen zusammenkommen, wie z. B. in kulturellen Einrichtungen wie Stadtbücherei,
Museen, Volkshochschule, Musikschule oder auch in Kirchen und Gemeindehäusern.

Öffentliche Räume werden zu den unterschiedlichsten Zwecken genutzt. Daher werden im öffentlichen Raum auch die verschiedensten Interessen virulent und konkurrieren miteinander. So kann es sein, dass man sich dort
ohne Konsumzwang frei aufhalten möchte. Vielleicht möchte man aber gerade auch shoppen und konsumieren. Man möchte vielleicht für sich sein oder aber gerade einander begegnen können u.v.a.m.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind öffentliche Räume gerade für diejenigen, die wenig Wohnraum, keinen Garten oder Balkon haben, noch wichtiger geworden. Und unter Klimaschutzaspekten sind Fragen der Gestaltung öffentlicher Räume seit jeher wichtig:
- Die Diskussion um Außengastronomie auf den Plätzen der Soester Innenstadt,
- um Frischluftschneisen in Neubaugebieten,
- um schattenspendende Bäume in der Stadt,
- um die Einrichtung von mehr Radfahrwegen und Fahrradstraßen hat auch in Soest eine lange Tradition.

Der Widerstreit der Interessen bei der Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume steht im Zentrum des 10. Grünen Salon Soest.
Wer entscheidet darüber, wie öffentliche Räume genutzt werden und so gestaltet werden, dass alle gleichermaßen Zugang dazu haben?
Wie können die Interessen der Bürger*innen einbezogen werden und Eingang in die kommunale Politik
finden?
Wer kümmert sich darum, dass bei der Gestaltung öffentlicher Räume auch ästhetische Ansprüche mitberücksichtigt werden?
Was gilt es bei zukünftiger Quartiersentwicklung zu berücksichtigen, damit dabei auch öffentliche Räume für alle mitgeplant werden?

Als Inputgeberin haben wir Frau Juniorprofessorin Dr. Dipl.-Ing. SABINE MEIER, gewonnen, die an der Universität Siegen eine Professur für "Räumliche Entwicklung und Inklusion" innehat.

Wir laden Sie herzlich zum Grünen Salon Soest ein und würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu können.
Dr. Hermann Buschmeyer & Ulrike Burkert