Podiumsdiskussion Donnerstag, 13. Februar 2020 /
Berlin

Religion und Identität in Deutschland und in Israel

Zwischen Polarisierung und Versöhnung - Religionen und ihre Rolle für gesellschaftlichen Zusammenhalt aus frauenpolitischer Sicht

Datum, Uhrzeit
Do., 13. Febr. 2020,
18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Hebräisch
Simultanübersetzung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

Während der gesellschaftliche Diskurs in Deutschland aktuell zunehmend polarisiert geführt wird, gibt es in Israel seit der Staatsgründung Spannungen zwischen säkularen und religiösen Gruppen. Die Schärfe und Intensität der Auseinandersetzungen um die Identität des Staates und die Entwicklung der Gesellschaft haben jedoch zugenommen. Welche Rolle spielt Religion also für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Israel? Und wie provoziert sie den Diskurs? Diesen Fragen gehen wir im Rahmen der deutsch-israelischen Dialogreihe insbesondere aus frauenpolitischer Sicht nach.

Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Dr. Ellen Ueberschär diskutiert dabei mit Expertinnen aus Deutschland und Israel, wie die Gesellschaften mit dem Spannungsfeld erstarkender religiöser Strömungen einerseits und liberaler bzw. säkularer Grundeinstellungen andererseits umgehen. Welche Konflikte entstehen für Frauen zwischen Identität und Religion? Wie können sie ihre Überzeugungen leben und gleichzeitig auf einer starken und gleichberechtigten Rolle in ihren Gemeinschaften und in ihrer Gesellschaft bestehen? Wie prägen sie ihrerseits die religiösen Strömungen? Und wie können sie durch ihre Erfahrungen weitere Brücken zwischen Deutschland und Israel bauen?


Programm:

Einleitung zur Debatte in Deutschland und Israel:

  • Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
  • Dr. Steffen Hagemann, Büroleiter Heinrich-Böll-Stiftung Tel Aviv

Podium:

  • Adina Bar-Shalom, Repräsentantin der sephardischen Ultraorthodoxen, Gründerin von Ahi Yisrael, der ersten Haredi-Partei für Frauen, Jerusalem
  • Rabbinerin Noa Sattath, Direktorin des „Israel Religious Action Center" und Aktivistin von „Women of the Wall“, Jerusalem
  • Bettina Jarasch, Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken sowie des Abgeordnetenhauses Berlin

Moderation: Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

 

Sprache: Hebräisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Information:
Johannes Gunesch
Referent Israel, Palästina, Ägypten und Jordanien
Heinrich-Böll-Stiftung
E Gunesch@boell.de
T +49 (0)30 285 34-354