Diskussion Donnerstag, 05. November 2020

Schule zwischen Klassenraum und virtual reality

Reihe: Corona und die Folgen für den öffentlichen Raum

Klassenzimmer. Urheber/in: Jens-Olaf Walter. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Do., 05. Nov. 2020,
17.30 – 18.45 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Eintritt frei
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schule und damit auf Schülerinnen und Schüler sind gravierend: Die Situation offenbart, wie wenig entwickelt digitale Lernstrukturen in Deutschland sind. Die Verlegung des Klassenraums in den virtuellen Raum stößt damit an ihre Grenzen. Gleichzeitig haben engagierte Lehrende überall in Deutschland in den letzten Monaten mit teils sehr kreativen Lösungen neue Formen des Homeschoolings erfunden. Schulen haben neue Formate getestet und digitale Expertise gesammelt, die es vorher so nicht gab. Corona hat aber sehr klar offengelegt , dass die Teilhabe an der digitalen Welt in Deutschland nicht für alle gleich gut möglich ist und es eine Bildungsungerechtigkeit gibt, für die  dringend Handlungsbedarf besteht.
Darüber drängen sich weitere Fragen auf: Welche Möglichkeiten gibt es, die Schere zwischen arm und reich zu verringern? Wie können alle mit mobilen Endgeräten und Netzzugang versorgt werden und wie kann Teilhabe gewährleistet werden, wenn Bildung als öffentlicher Raum zu Hause stattfindet.

Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren
Hans-Jürgen Kuhn – Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft „Bildung“ der GRÜNEN, Mitglied der Fokusgruppe „Bildungspolitik“ der Heinrich-Böll-Stiftung
Dr. Julia Hellmer – Leiterin der Max-Brauer-Grundschule Hamburg

Moderation Dr. Hilke Marit Berger – CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg

 
Die Reihe findet auf zoom statt.
Die Zugangsdaten werden einen Tag zuvor verschickt.
Anmeldungen bitte an info@boell-hamburg.de.
Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg

Die Veranstaltungsreihe findet statt im Rahmen des Verbundprojektes Öffentliche Räume der Heinrich-Böll-Stiftungen.
         
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Hintergrund zur Reihe:
Demokratie hat einen Ort und das ist der Öffentliche Raum. Hier werden Demokratie und Gesellschaft erlebt, gelernt und gelebt. Öffentliche Räume sind all die Räume über die alle Menschen Zugang zu öffentlichen Gütern haben. Vor dem Hintergrund der Pandemie erfährt der öffentliche Raum gravierende Eingriffe. Offen bleibt, inwiefern sich diese dauerhaft auswirken werden und welche grundlegenden Veränderungen sie hervorrufen werden. Damit erlangt der öffentliche Raum eine neue Aktualität, der wir mit der vierteiligen Veranstaltungsreihe Rechnung tragen.
Nach einer Auftaktveranstaltung, die einen allgemeinen Blick auf die Veränderungen des öffentlichen Raums wirft, folgen weitere Veranstaltungen zu Raumfragen mit Blick auf Schulbildung, die Szene der Subkultur und dem Stadt-Land-Gefälle in Corona-Zeiten.
Grundsätzlich wollen wir in der Reihe gemeinsam diskutieren warum öffentliche Räume wichtig sind und warum wir uns immer wieder um sie kümmern müssen.