Online-Konferenz Freitag, 15. Januar 2021

FÄLLT AUS! - Alternative Grüne Woche: Darf der Staat das?

Wie gestalten wir faire, gesunde und nachhaltige Ernährungsumgebungen?

Urheber/in: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0 i. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Fr., 15. Jan. 2021,
18.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Livestream auf boell.de/stream

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung im Stiftungsverbund
Veranstaltungsreihe
Unsere Grüne Woche

Die Daten und Faktenlage ist eindeutig: sowohl für Klima und Biodiversität als auch für die globale Gesundheit ist unser heutiges Ernährungssystem problematisch. Während die Auswirkungen der Landwirtschaft auf Insektensterben, Klimakrise oder das Roden von Wäldern schon Teil einer öffentlichen kritischen Berichterstattung sind bleiben die gesundheitlichen Probleme unserer Ernährung weitestgehend unbeachtet. Dabei ist mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland übergewichtig und ernährungsbedingte Krankheiten verbreiten sich rasant.

Wenn unsere Ernährung also eine so große und zentrale Rolle für unterschiedlichste Herausforderungen unserer Gesellschaft spielt, wie genau könnte ein Wandel der Ernährungsgewohnheiten gestaltet werden? Ist es richtig, die Verantwortung für nachhaltigen und gesunden Konsum allein auf die Schultern von Konsumenten und Konsumentinnen zu laden oder könnte der Staat durch Regeln und Gesetze einen Beitrag leisten? Gibt es Bevölkerungsgruppen, die besonders von ernährungsbedingten Krankheiten bedroht sind? Gibt es einen Zusammenhang zwischen finanzieller Armut und ungesunder Ernährung? Sollte es gesetzliche Regeln geben, die ungesundes und klimaschädliches Essen mindestens konsequent und transparent kenntlich macht, entsprechende Billigangebote erschwert und zugleich allen Einkommensgruppen einen gleichen und fairen Zugang zu gesunden Lebensmitteln ermöglicht?

Wie könnten Ernährungsumgebungen – also die Umgebung, in denen wir Ernährungsentscheidungen treffen – so gestaltet sein, dass Konsumentinnen und Konsumenten darin unterstützt werden sich gesund und nachhaltigen zu ernähren, ohne bevormundet oder benachteiligt zu werden?


Podiumsdiskussion  

  • Harald Grethe (Professor für Agrarpolitik an der Humboldt Universität zu Berlin)
  • Eike Latz (Institut für Angeborene Immunität am Universitätskrankenhaus Bonn)


Moderation
Christine Chemnitz (Heinrich-Böll-Stiftung)

Sprache: Deutsch  

Kontakt:
Hagen Döcke
IZ-Int. Agrarpolitik
Mail doecke@boell.de


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