Konferenz Lundi, 20. mai 2019 /
Berlin

30 Jahre nach 1989: Freiheit wovon, Freiheit wofür?

8. Europäisches Geschichtsforum: Das Erbe des Autoritarismus in Ost- und Südosteuropa. Wie "1989" heute interpretiert wird

Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam. Blick nach Osten Richtung Berlin - Eigenes Werk. Créateur: Manfred Brückels. Creative Commons License LogoL´image est sous une licence Creative Commons License
Date, heure
lun, 20. mai 2019,
9:30 am – 9:00 pm Enregistrer dans mon agenda
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Langue
Deutsch
Englisch
Russisch
Organisateur/Organisatrice
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Legal
Terms and Conditions
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Europäisches Geschichtsforum

Der „Fall“ der Berliner Mauer vor 30 Jahren ebnete nicht nur den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands, sondern markierte symbolisch auch das Ende des kommunistischen Herrschaftssystems in Ost- und Südosteuropa. In einigen Ländern war die Erosion der Macht schon mehrere Jahre im Gange, andere erwischte es plötzlich. Die Erinnerungen an die Ereignisse und die darauf folgenden Entwicklungen sind sehr divers.

Gemeinsam bleibt den Ländern der ehemaligen sozialistischen Staaten jedoch die Wahrnehmung einer gewaltigen Zäsur, die Anlass zu großen emanzipatorischen Hoffnungen gab.

Auf dem diesjährigen Europäischen Geschichtsforum wollen wir diskutieren, wie sich in Ost- und Südosteuropa die Erzählung über 1989 während der letzten 30 Jahre gewandelt hat. Was ist übrig geblieben vom Freiheitsversprechen? Was sind die Schlüsselereignisse, wer die Schlüsselfiguren von 1989, an die heute positiv oder negativ erinnert wird? Mit welcher Art von Befreiung oder Emanzipation werden sie verbunden? Welche Rollen spielen Frauen und Frauenpolitik in der Erinnerung an 89?

Über das Europäische Geschichtsforum:
Die von der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrem russischen Partner, dem Wissenschaftlichen Informationszentrum Memorial, gemeinsam begonnene Initiative „Europäisches Geschichtsforum“ hat das Ziel, v.a. jüngeren Historiker/innen, Mitarbeiter/innen von Museen, Medien und Nichtregierungsorganisationen aus Ost-, Südost- und Westeuropa die Gelegenheit zum Austausch zu geben. So soll ein gesamteuropäischer Diskurs zu Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik vorangebracht werden. Das Forum richtet sich zugleich an alle, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat kritisch mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts und ihrer Vermittlung beschäftigen.

Mit:

  • Mikhail Minakov, Kennan Institute, Washington D.C.
  • Klejd Këlliçi, Universität Tirana, Albanien
  • Ver Katz, Geschichtsinstitut Sarajewo
  • Nikita Petrov, Memorial Moskau
  • Oldrich Tuma, Tschechische Akademie der Wissenschaften, Prag
  • Ketevan Sartania, Soziologin, Georgien
  • und vielen anderen

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Wissenschaftlichen Informationszentrum Memorial, Moskau

Die Konferenz findet in deutscher, englischer und russischer Sprache (jeweils zu verstehen als Lingua franca) mit Simultanübersetzung statt.

Information:       
Nina Happe
Projektbearbeitung Ost- und Südosteuropa, Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail: happe@boell.de,  
Telefon +49 (0) 285 34 - 384

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