Gespräch Jeudi, 20. juin 2019 /
Leipzig

Hannibal, Todeslisten, Tag X

Rechtes Schatten-Netzwerk in der Bundeswehr?

Créateur: o.A./ Bearbeitung Steffi Busch. Creative Commons License LogoL´image est sous une licence Creative Commons License
Date, heure
jeu, 20. juin 2019,
7:00 pm – 9:00 pm Enregistrer dans mon agenda
Langue
Deutsch
Droit d´entrée
Ticket Created with Sketch.
kostenfrei
Organisateur/Organisatrice
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
Legal
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Ein Gespräch mit taz-Reporterin Christina Schmidt

Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen. Den Livestream finden Sie hier.

Zeit: Donnerstag, 20. Juni · 19 Uhr
Ort: UT Connewitz · Wolfgang-Heinze-Str. 12a · Leipzig

Ein Thriller, der keiner ist.

Gibt es ein rechtes Schatten-Netzwerk in Deutschland, das in den bewaffneten Kampf gegen Andersdenkende treten will? Seit über einem Jahr recherchiert die Journalistin Christina Schmidt mit einem Team der tageszeitung dazu.

Eine geheime Gruppe aus Soldaten, Polizisten und Behördenmitarbeitern. "Prepper", die sich auf die große Katastrophe vorbereiten, auf den sogenannten Tag X, an dem das System zusammenbricht. Extreme Rechte, die mutmaßlich Todeslisten geführt haben, darauf linke Politiker/innen, die sie an Tag X abholen und hinrichten wollen. Franco A., ein Soldat, der sich als Flüchtling ausgab und Anschläge geplant haben soll, um Stimmung gegen Geflüchtete zu verbreiten.

Im Zentrum dieses Netzes: „Hannibal“ – André S. Er war bis 2018 Teil des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr und ist bis heute Soldat. Er war der Kopf des Vereins Uniter. Der Verein netzwerkt international, bildet Sicherheitspersonal in autoritären Staaten aus und baut offenbar eine "Kampfeinheit" auf. So berichtet es die taz.

Doch der große öffentliche Aufschrei bleibt aus. Behörden und Geheimdienste ermitteln und informieren nur langsam. Doch ein rechtes Schatten-Netzwerk mit Zugang zu Waffen ist eine Bedrohung für eine demokratische Gesellschaft.

Wer ist Hannibal und was hat sein Netzwerk vor? Was hat der Verein Uniter damit zu tun? Und warum bleibt die öffentliche Aufregung so gering? Darüber sprechen wir mit Christina Schmidt.

Christina Schmidt ist Reporterin der tageszeitung in Berlin und weltweit. Sie recherchiert zu Geheimdiensten, schreibt über militante Rechte und porträtiert das politische Leben.

Moderation: Hannah Eitel, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und Michael Nattke, Kulturbüro Sachsen

Antidiskriminierungs-Regel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

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