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Online-Diskussion

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Donbas: Neue Ansätze für mehr Partizipation?

Die Rolle von Frauen bei der Konfliktregulierung im Osten der Ukraine

18.00 Uhr Berlin (MESZ) = 19.00 Uhr Kiew

Das russische Vorgehen gegen die Ukraine im Jahr 2014 mündete in einen verschleppten Konflikt, der inzwischen nicht nur ca. 13.500 Todesopfer, viele zehntausend körperlich und psychisch Versehrte und Millionen Vertriebene, sondern auch eine politische und humanitäre Sackgasse hinterlassen hat.

Vor 20 Jahren haben die Vereinten Nationen die UN-Resolution 1325 verabschiedet, in der sich die Staaten zu einer inklusiven und partizipativen Gestaltung der Konfliktregulierung und der besonderen Berücksichtigung der Bedürfnisse und Perspektiven von Frauen und Mädchen verpflichtet haben. Die Praxis im Donbas sieht in dieser Hinsicht eher bescheiden aus. Die Menschen vor Ort erscheinen als Geiseln einer viel größeren geopolitischen Auseinandersetzung. Die Verhandlungsprozesse finden im Wesentlichen unter internationaler Vermittlung zwischen Akteuren aus Moskau und Kiew in Minsk statt. Humanitäre Fragen werden zwar eingebracht und verhandelt, nicht zuletzt von der OSZE, die die Lage systematisch beobachtet. Die vom Konflikt konkret Betroffenen, etwa Anwohner*innen, Geflüchtete oder Unternehmer*innen, sind aber kaum repräsentiert. Eine spezifische Auseinandersetzung mit der Situation der vom Konflikt betroffenen Frauen und Mädchen findet nicht statt. Dabei hängt es letztlich vor allem von der Akzeptanz der Menschen vor Ort ab, ob Verhandlungsergebnisse tragfähig und nachhaltig ausgestaltet sind.

Die Dialogplattform „Women Initiative for Peace in Donbas“ versucht seit einigen Jahren, Dialog über die Konfliktlinien hinweg aufzubauen und insbesondere Frauen als Akteurinnen der gewaltfreien Konflikttransformation zu stärken. Auf Basis der hierbei gesammelten Erfahrungen diskutieren die eingeladenen Expert*innen die aktuelle Lage in der Region und die Perspektiven für mehr und anhaltende Inklusivität des Verhandlungsprozesses. Welchen Mehrwert bietet die Beteiligung der Zivilgesellschaft an Verhandlungen, und kann sie in einem so festgefahrenen Konflikt einen Unterschied machen? Wie ist die Bilanz des explizit als neu deklarierten Ansatzes von Präsident Selenskyj, der die Bedürfnisse der Menschen zur Leitschnur seiner Donbas-Politik machen wollte?

Sprecher*innen:

  • Antje Grawe, Stellv. Leiterin OSZE Special Monitoring Misson, Kiew
  • N.N., Women Initiatives for Peace in Donbas (WIPD),
  • Olena Zakharova, Women Initiatives for Peace in Donbas (WIPD),
  • Mariia Zolkina, Ilko Kucheriv Democratic Initiatives Foundation, Kiew

Moderation: Gesine Dornblüth, Journalistin, Berlin

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Kontakt: Heinrich-Böll-Stiftung, Robert Sperfeld, sperfeld@boell.de

Diese Ankündigung auf Ukrainisch

 


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