Film und Gespräch Donnerstag, 07. September 2017 in
Berlin

Afro.Deutschland

Filmvorführung und Gespräch

Urheber/in: Deutsche Welle. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 07. September 2017, 19.00 Uhr
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
frei
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

„Woher kommst Du?“ „Ich meine, woher wirklich? Deine Farbe?“ Diese Fragen hört Jana Pareigis seit frühester Kindheit. In der Deutsche Welle-Dokumentation „Afro.Deutschland“ schildert die Journalistin und TV-Moderatorin ihren persönlichen Weg, sich in ihrer Haut wohl zu fühlen und mit Ausgrenzung und Rassismus umzugehen. Denn ihre Hautfarbe erlebte sie auch als Makel: „Als Kind wollte ich weiß sein.“

Afro.Deutschland“ ist eine Reise in ein Land, das für Weltoffenheit ebenso steht wie für die rassistische Ideologie der NS-Diktatur – auf einem Kontinent, der sich bis heute das Ausmaß seiner Politik des Kolonialismus nicht eingesteht. Im Film verknüpft Jana Pareigis ihre biografischen Erfahrungen mit der Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland. Dabei kommen unter anderem Schwarze Künstler/innen ebenso zu Wort wie ein Zeitzeuge, der in der NS-Zeit in Völkerschauen auftreten musste, ein Geflüchteter, der Opfer Rechter Gewalt wurde  und Expert/innen, die einordnen, wo rassistisches Gedankengut herkommt und wie die deutsche Gesellschaft damit umgeht: Wie ist es, als Schwarzer Mensch in Deutschland zu leben und was bedeutet es, in der eigenen Heimat nicht akzeptiert zu werden?

Nach der Filmvorführung diskutieren wir gemeinsam mit Jana Pareigis und weiteren Gästen über diese Fragen und über die Vielfalt der Schwarzen Community in Deutschland.

Mit:

  • Bafta Sarbo, Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)
  • Jamie Schearer-Udeh, Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende des Europäischen Netzwerk für Menschen afrikanischer Abstammung (ENPAD)
  • Jana Pareigis, Journalistin und TV-Moderatorin
  • Tayo Onutor, Sängerin, Songwriterin und politische Aktivistin
  • Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung

Kontakt:
Anke Bremer,
E-Mail: migration@boell.de
Telefon 030-285 34 240