Tagung Donnerstag, 25. Januar 2018 in
Essen

Angekommen und dann?

Politische Partizipation von Geflüchteten und was politische Bildung leisten kann

Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 25. Januar 2018, 17.00 Uhr
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Nordrhein-Westfalen
Gelungene Demokratie lebt von der Partizipation aller Gesellschaftsgruppen. Zugang ist allerdings nicht allen gleichermaßen möglich: Besonders geflüchtete Menschen erleben häufig, dass Forderungen an sie herangetragen werden, sie aber nicht selbst als politische Gestaltungs-träger*innen wahrgenommen werden. In Workshops bieten wir Platz für Diskussion mit Beteiligten und fragen: Wie kann die Teilnahme von Geflüchteten im politischen Prozess erhöht werden? Wie können sich Geflüchtete politisch bemerkbar machen, gesehen und gehört werden? Welchen aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen unterliegen Geflüchtete und welche Formen der Partizipation (v)er(un-)möglichen sie? Was können wir rassistischen Figuren im öffentlichen Diskurs zu Flucht und Migration erwidern und wie können gemeinsame Anliegen hervorgehoben werden? Welche besonderen Lebenslagen prägen das Wirken unterschiedlicher Gruppen geflüchteter Menschen?

mit
Interkultureller Friede e.V., Jugendliche ohne Grenzen NRW, Landesintegrationsrat, PULS, Ruhrorter, Refugee Law Clinic u.v.m.

vertreten durch
Ali Can, Prof. Helmut Bremer, Gladis Douabalet Maika, Dr. Sven Kluge, Linda Lieber, Avin Mahmoud, Ahmed Nadir, Siamak Pourbahri, Johanna Schneider, Anja Stahl, Iris Witt, Tim Zosel

PROGRAMM

17 Uhr Beginn
Raum: S06 S00 B29
Ruhrorter - ein Theater- und Kunstprojekt mit Geflüchteten von Adem Köstereli

17.30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Helmut Bremer & Tim Zosel Fachgebiet Erwachsenenbildung/Politische Bildung der Universität Duisburg-Essen

18.15 Uhr Workshops

Workshop 1: Beteiligungsrechte
Raum: S06 S01 A31
Wie kann politische Partizipation von Geflüchteten in konventionellen Formaten (wie z.B. Wahlen) erhöht werden?
mit Siamak Pourbahri, Landesintegrationsrat
Moderation: Iris Witt

Workshop 2: Empowerment
Raum: S06 S00 B29
Wie können Geflüchtete sich politisch bemerkbar machen, gesehen und gehört werden (Respekt)? Wie können sie dabei unterstützt werden?
mit Gladis Douabalet Maika, Jugendliche ohne Grenzen NRW
Moderation: Tim Zosel

Workshop 3: Rechtliches Grundwissen zu Flucht und Migration
Raum: S06 S01 B06
Welchen aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen unterliegen Geflüchtete und welche Formen der Partizipation (v)er(un-)möglichen sie?
mit Anna Börger, Refugee Law Clinic Cologne
Moderation: Anja Stahl

Workshop 4: Ausgrenzendes Denken und Handeln umkehren, Gemeinsamkeiten hervorheben
Raum: S06 S01 B35
Was können wir rassistischen Figuren im öffentlichen Diskurs zu Flucht und Migration erwidern und wie können gemeinsame Anliegen hervorgehoben werden?
mit Ali Can, Friedensstifter und Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“
Moderation: Johanna Schneider

Workshop 5: Geflüchtete haben viele Gesichter
Raum: S06 S01 B38
Wie sehen die besonderen Lebenslagen von geflüchteten Kindern, Frauen und Homo- oder Transsexuellen aus? Wie kann ihre Stimme vernommen werden?
mit Jukka Jokela, Jugendzentrum PULS
Moderation: Linda Lieber

19.30 Uhr Gesprächs- und Abschlussrunde
Raum: S06 S00 B29
Was kann (politische) Bildungsarbeit für mehr Partizipation leisten? Welche Rollen und Aufgabenfelder bestehen für politische Bildung?
Diskutant*innen:
Jukka Jokela, Jugendzentrum PULS
Dr. Sven Kluge, Universität Duisburg-Essen
Gladis Douabalet Maika, Jugendliche ohne Grenzen NRW
Iris Witt, Heinrich Böll Stiftung NRW
Moderation: Avin Mahmoud, Jugendliche ohne Grenzen NRW

20.15 Uhr Get together bei Brezeln & Bier