Biologische Vielfalt - unsere wichtigste Ressource?! Vom Wissen zum Handeln

Biologische Vielfalt - unsere wichtigste Ressource?! Vom Wissen zum Handeln

Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft mit Dr. Carsten Neßhöver
Creator: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Creative Commons License LogoThis image is licensed under Creative Commons License.

Die biologische Vielfalt bezieht sich auf sämtlichen Erscheinungen und Funktionen des Lebens auf unserer Erde. Die Bedeutung von Artenvielfalt ist besser bekannt, doch auch genetische Vielfalt oder die Mannigfaltigkeit der ökologischen Prozesse und Systeme gehören dazu. Die Vielfalt des Lebens ist nicht als Kuriositätenkabinett zu verstehen, sondern als notwendige Bedingung für die Leistungen der Natur, von denen unser Wohlergehen abhängt. Entsprechend bedrohlich ist der massive und weltweite Verlust dieser Vielfalt. Viel ist bekannt über diese Schlüsselressource, doch die Bemühungen zur Erhaltung kommen nicht voran. Im Jahr 2020 werden die Vereinten Nationen feststellen, dass sie ihre Biodiversitätserhaltungsziele erneut verfehlen.

Woran liegt das?
Wo sind Handlungsdefizite, oder handelt es sich um ein Problem des Wissens und der Wissenschaftskommunikation?
Ist die Wissenschaft nicht glaubwürdig oder nicht relevant genug?

Diese Fragen diskutiert Prof. Dr. Pierre Ibisch mit Dr. Carsten Neßhöver am 16. Mai 2017 im Campus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.

 

Dr. Carsten Neßhöver vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig, stellvertretender Leiter des Departments Naturschutzforschung. Er ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien, u.a. auch der grünen Akademie in der Böll-Stiftung, Er beschäftigt sich insbesondere mit der Vermittlung von Wissen zu biologischer Vielfalt an Politik und Gesellschaft. Er verfasste u.a. ein Buch mit dem Titel "Biodiversität - unsere wertvollste Ressource".

Prof. Dr. Pierre Ibisch ist Direktor des Zentrums für Ökonik und Ökosystemmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Der Professor für Naturschutz hat eine der ersten Forschungsprofessuren der Hochschule inne und arbeitet zu "Ökosystembasierte nachhaltige Entwicklung".

Grußwort: Frau Petra Stibane, Verwaltungsdezernentin der Stadt Eberswalde

Moderation: Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

 

Veranstaltungsort:
Wilhelm-Pfeil-Auditorium (Großer Hörsaal)
Alfred-Möller-Str. 1
Waldcampus
Eberswalde

Veranstaltungsdatum:
16. Mai 2017
19 Uhr.

Eintritt/Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Amnmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird gebeten.

 

Die Gespräche und Diskussionen der Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft sind eine gemeinsame Veranstaltung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Stadt Eberswalde und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg.