China als neuer Vorreiter der Klimapolitik?

China als neuer Vorreiter der Klimapolitik?

Absage der Veranstaltung aufgrund einer Erkrankung
Creator: Pixabay.com/ Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Public Domain.

Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft mit Prof. Dr. Martin Jänicke

Die Veranstaltung muss aufgrund einer Erkrankung abgesagt werden, wir bitten um Verständnis.

China hat in der jüngeren Vergangenheit einen unvergleichlichen industriellen Entwicklungsschub erfahren und ist innerhalb kürzester Zeit zu einem der Länder mit dem höchsten Ressourcenverbrauch geworden. Die Verschlechterung der Ökosysteme und ihrer Leistungsfähigkeit sowie eklatante Probleme mit Luft- und Wasserqualität zwingen das Land zum Umsteuern. In einer Zeit, in der andere 'Umwelt'-Großmächte schwächeln, gehen von China plötzlich Signale aus, die z.B. in Richtung Ausstieg aus der Kohlenutzung, der Förderung der Elektromobilität und einer politischen Unterstützung des Klimaschutzes gehen. Ist die Welt nunmehr auf das Umweltengagement Chinas angewiesen, um internationale Abkommen umzusetzen und weiterzuentwickeln? China als Anführer der globalen Energiewende? Oder verdeckt das neue Engagement, wie sehr China inzwischen auch weltweit in Umweltprobleme involviert ist? Diese Fragen diskutiert Prof. Dr. Pierre Ibisch der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit dem Gast der Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft mit Prof. Dr. Martin Jänicke. 

Der Politikwissenschaftler mit dem fachlichen Schwerpunkt Umweltpolitik Prof. Dr. Martin Jänicke war langjährig an der FU Berlin tätig und gilt als Erfinder des Konzepts der 'Ökologischen Modernisierung. Er war nicht nur Berater des Bundeskanzleramtes und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, sondern auch Mitglied und zeitweise Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung.

Prof. Dr. Pierre Ibisch ist Direktor des Zentrums für Ökonik und Ökosystemmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Der Professor für Naturschutz hat eine der ersten Forschungsprofessuren der Hochschule inne und arbeitet zu "Ökosystembasierte nachhaltige Entwicklung".

Moderation: Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Veranstaltungsdatum:
14.11.2017
19 Uhr

Veranstaltungsort:
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Stadtcampus, Haus 6, Aula
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
(siehe Grafik)

 

Eintritt/Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird gebeten (Anmeldebutton, rechte Spalte).

 

Die Gespräche und Diskussionen der Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft sind eine gemeinsame Veranstaltung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Stadt Eberswalde und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg.