Mittwoch, 10. Mai 2017 in
Berlin

Den Frieden stören? Die Arbeit der Combatants for Peace

Film & Diskussion

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.00 Uhr
Adresse
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Teilnahme kostenfrei (Anmeldung erforderlich)
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Combatants for Peace sind eine binationale Graswurzelbewegung in Israel und Palästina. Ehemalige israelische Soldat*innen und ehemalige palästinensische Kämpfer*innen gründeten die Graswurzel- bewegung im Jahr 2006. Seitdem setzen sie sich gewaltfrei für ein Ende der israelischen Besatzung ein. Die Bewegung ist davon überzeugt, dass Gewalt lediglich weitere Gewalt hervorbringt und dass der Konflikt nicht durch Waffengewalt gelöst werden kann. Die Combatants for Peace verstehen sich als Aktivist*innen, die in ihren gemeinsamen Aktivitäten gewaltfrei die Besatzungsrealität herausfordern und an einer neuen Realität in Israel und Palästina arbeiten.

Der Film „Disturbing the Peace“ (Englisch m.engl. UT) begleitet die Arbeit der Combatants for Peace über ein Jahr. Alle Darsteller*innen im Film sind in einem spezifischen Kontext und Narrativ aufgewachsen – zwischen Ängsten und Sehnsüchten. Die Arbeit der Combatants for Peace beginnt hier, bei diesen persönlichen Geschichten. Jeder der Akteure hat eine persönliche Transformation durchlebt – von bewaffneten Kämpfer*innen hin zu Partner*innen, die gemeinsam und gewaltfrei für eine neue Realität arbeiten. Die Palästinensische Selbstmordattentäterin und der Israelische Elitesoldat – in diesem Film prallen die unterschiedlichen Realitäten aufeinander und fordern heraus.

Nach dem Film diskutieren wir die Arbeit und Aktivitäten der Combatants for Peace und ihre Situation vor Ort.

Mit: Yehudit Yinhar

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der Raumgröße ist eine ANMELDUNG PER E-MAIL erforderlich unter: cames@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.