Die öko-soziale Frage

Die öko-soziale Frage

Kongress: Auf der Suche nach der grünen Erzählung II

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Livestream übertragen.

Grüne Argumente bauen auf das Ökologische. Grüne Argumente bauen auf das Soziale. Dahinter verbergen sich unterschiedliche Erzählstränge: von unserem Umgang mit der Natur, von unserem sozialen Zusammenleben. Doch wie passt das  zusammen? Diese drängende Frage möchten wir in der zweiten Ausgabe des Kongresses „Was ist die grüne Erzählung?“ nach vorne stellen.

In Vorbereitung des Kongresses fanden zwei Gespräche zur öko-sozialen Frage statt, die wir hier dokumentieren.

Die öko-soziale Frage - Positionen zu einem grünen Spannungsverhältnis

Dieter Janecek, MdB und Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB im Gespräch mit der Journalistin Ulrike Herrmann

Partei im Spiegel: Die Grünen und die öko-soziale Frage

Mariam Lau (Die Zeit), Dr. Stefan Braun (Süddeutsche Zeitung) und Florian Gathmann (Spiegel online) trafen sich auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung.

Vor einem Jahr haben wir die grüne Erzählung zum ersten Mal zum Thema gemacht.

Das sind die Schwerpunkte für den März 2015:

  • Was ist die öko-soziale Frage? Vom Verhältnis des Sozialen zum Ökologischen
  • Ein öko-sozialer Widerspruch? Positionen zu einem grünen Spannungsverhältnis
  • Ökologie als soziale Frage. Wer ist vom Klimawandel betroffen?
  • Ökologische Ordnungspolitik: Wie ökologische Maßnahmen fair gestalten?
  • Ökologie und Wohlstand. Versuch aus einer globalen Perspektive

Früher gab es für den Zusammenhang von Sozialem und Ökologie ein geflügeltes Wort: die „öko-soziale Frage“. Es ist höchste Zeit, diese Frage wieder aufzunehmen. Die grüne Erzählung legt traditionell auf beide Perspektiven Wert. Aber nur wenn die Frage nach dem Verhältnis geklärt ist, lässt sich eine kohärente Geschichte erzählen, die nicht je nach Milieu und fachpolitischen Interesse auf ganz andere Motive zurückgreift.

Uns geht es um zwei Aspekte von besonderer Dringlichkeit: Zum einen wollen wir auf verschiedenen Feldern nachspüren, wo und wie der ökologische Wandel unmittelbar soziale Betroffenheiten erzeugt, langfristig, mittelfristig, schon jetzt, auf die sich eine überzeugende ökologische Argumentation aufbauen lässt. Mit Blick auf welche räumlichen Kontexte und welche Zeithorizonte lässt sich Ökologie sozial argumentieren? Wo stößt dieser Zusammenhang an Grenzen?

Zum anderen gehen wir der Frage nach, welche sozialen Effekte grüne Vorschläge ökologischer Politik haben können und wie sich das wiederum mit sozialen Ansprüchen in Einklang bringen lässt. Diese Frage ist umso dringlicher, wenn man den breiten Wohlstand unserer Gesellschaft und damit die Demokratisierung zahlreicher Möglichkeiten (Nahrung, Mobilität etc.) als soziale Errungenschaft begreift und nicht dahinter zurück will. Mit verhandelt wird auch die Frage grüner Ökonomie und grüner Ordnungspolitik.

Wir versprechen einen spannenden Kongress zu einer grünen Schlüsselfrage. Wir versprechen Generaldebatte und Konkretion zum Verhältnis von Ökologie und Sozialem.

Open Floors während des Kongresses:
I Eine öko-soziale Erzählung von der Ernährung
II Eine öko-soziale Erzählung vom Fliegen
III Eine öko-soziale Erzählung von der Energiewende
IV Eine öko-soziale Erzählung vom Wohnen

 

Die Anmeldung ist bereits geschlossen.
 

Information:
Michael Stognienko
E stognienko@boell.de
T +49(0)30 285 34 241

Pressekontakt:
Vera Lorenz
E lorenz@boell.de
T + 49(0) 30 /  285 34 217