Die Welt 2052. Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre

Die Welt 2052. Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre

Stadt, Natur und Energie in den nächsten 40 Jahren

Vierzig Jahre Grenzen des Wachstums - seit rund vierzig Jahren produzieren und verbrauchen wir mehr als die Erde ertragen kann: Wir befinden uns im Overshoot, im Zustand des Hinausschießens über die Grenzen eines noch naturverträglichen Wachstums. In diesen vier Jahrzehnten wurde die Tragekapazität der Erde schon erheblich verringert; die Menschheit zerstört seitdem mehr Natur als diese wieder reproduzieren könnte. Und das Tempo der gleichzeitigen Verbrauchsund Vernichtungszunahmen wächst ständig weiter an. Können wir Aussagen darüber machen, wie dieses gesellschaftliche Naturverhältnis in den nächsten vierzig Jahren die Welt weiter verändern wird, oder ob dieses Verhältnis selbst sich verändert?
Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den Beziehungen, die eine urbane Weltgesellschaft zur Natur herausbildet. Dabei wird der Fokus auf unsere Nahwelt gelegt, auf das Land, die Region, die Stadt, in der wir leben. So wird die systemische Gesamtperspektive mit einer akteursnahen Handlungsperspektive verknüpft. In ergänzenden Workshops werden einige für Niedersachsen und für niedersächsische Städte und Regionen vorliegende Szenarien vor dem Hintergrund einer globalen Prognose für die nächsten vierzig Jahre überprüft, mit dem Ziel, gangbare Handlungs- und Veränderungsschritte daraus abzuleiten.

Vor 40 Jahren erschien die bahnbrechende Studie Limits to Growth. Jorgen Randers führt in dem neuen Bericht an den Club of Rome diese Forschungstradition konsequent weiter, indem er nach heutigem Stand der Dinge auf die nächsten 40 Jahre schaut. So entsteht ein ebenso nüchterner wie bedrückender Vorgriff auf unsere Zukunft, aus dem neue Energien und Perspektiven für die so dringend benötigten Transfor- mationsprozesse abgeleitet werden können. Dieser Abend ist Auftakt für die Veranstaltungsreihe »Urban Futures 2052 - Stadt, Natur und Energie in den nächsten 40 Jahren«