Dieselgate

Dieselgate

Die Zukunft der Mobilität und der Autoindustrie

Besitzerinnen und Besitzer von Dieselautos wähnten sich auf der richtigen Seite mit ihren vermeintlich verbrauchsarmen und Schadstoff-minimierten Fahrzeugen. Heute stehen sie vor dem Totalverlust. Zugleich offenbart sich im Verlauf des Skandals um manipulierte Abgaswerte ein dreifaches Systemversagen: Zum einen bei der Überprüfung und Durchsetzung ökologischer Grenzwerte, zum zweiten bei der Aufklärung einer groß angelegten Täuschung und drittens bei der Entschädigung der geprellten Kunden. Auch das ohnehin geringe Vertrauen in die Integrität von Unternehmen hat einen heftigen Schlag erhalten.

Welche Konsequenzen muss die Politik nun ziehen:  Verbandsklagen ermöglichen, Dieselfahrzeuge nachrüsten oder aus dem Verkehr ziehen, strengere Grenzwerte durchsetzen, das Prüfwesen für Fahrzeuge neu ordnen, den Personen- und Güterverkehr schnellstmöglich auf erneuerbare Energien umstellen?

Wirkt dieser Skandal, der auch weitere Autokonzerne zu betreffen scheint, als Impulsgeber für eine radikale Trendumkehr in Richtung Mobilität ohne fossile Brennstoffe? Was bedeutet das für die individuelle Mobilität und was heißt dies für die Autoindustrie als Flaggschiff der deutschen Wirtschaft?

Debatte mit:

  • Hartmut Bäumer, Aktionsbündnis „Gerechtigkeit im VW-Abgasskandal“, Amtschef a.D. Verkehrsministerium Stuttgart
  • Prof. Stefan Bratzel, Autoexperte und Professor am Center of Automotive Management
  • Oliver Krischer, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Stellv. Vorsitzender 5. Untersuchungsausschuss
  • Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband
  • Dr. Martin Koers, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Klimaschutzpolitik, Verband der Automobilindustrie e.V.

Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per Email an: steins@boell.de

 

Kontakt:
Monika Steins
Referat Wirtschaft und Finanzen
Tel. 030.28534-244
steins@boell.de