Drawing for freedom

Drawing for freedom

Black and white print by Suzannah Rehell Øistad « Azadliq/Freedom». Creator: Suzannah Rehell Øistad, KHIO/NHC. All rights reserved.

Das Kunstprojekt “Drawing for Freedom” ist eine Kooperation der Norwegischen Menschenrechtsorganisation „Norwegian Helsinki Committee“ und der Kunsthochschule Oslo.

Thematisch fokussiert das Projekt die Situation politischer Gefangener in Aserbaidschan. Während der letzten zwei Jahre ging die Regierung Aserbaidschans massiv gegen Menschenrechtsaktivisten, Journalistinnen und Journalisten, Juristen und andere Aktivistinnen des Landes  vor. Aktuell sind über 80 politische Gefangene inhaftiert.

”Drawing for Freedom” will über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit und Aktionsbereitschaft zur Freilassung der Gefangenen erhöhen.  Ebenso versteht sich die Ausstellung als Botschaft der Solidarität. Das Projekt basiert auf dem Motto "Zeichnen ist Sehen" und wurde von „Art for Democracy“ inspiriert, einer 2012 vom derzeit inhaftieren Menschenrechtsaktivisten Rasul Jafarov gegründeten Initiative.

Zwanzig Studierende und drei Künstlerinnen aus Norwegen stehen hinter dem Projekt. Die ausgestellten Arbeiten entstanden zwischen September und November 2015 nach einem Treffen der norwegischen Künstler mit Aktivist/innen aus Aserbaidschan, darunter einem ehemaligen politischen Gefangenen und Verwandten von zwei politischen Gefangenen. Einige der Arbeiten sind zu einem späteren Zeitpunkt dazugekommen.

Die Ausstellung ”Drawing for Freedom” wurde bisher in der Paris City Hall gezeigt, beim Stockholm Defenders’ Days und im Akershus Kunst Zentrum nahe Oslo.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 22. Juni 2017, um 18:00 Uhr ist eine Podiumsdiskussion zur politischen Situation in Aserbaidschan geplant, weitere Informationen folgen in Kürze.

Information:
Katja Giebel
Projektbearbeiterin Ost- und Südosteuropa
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail giebel@boell.de
Telefon: +49(0)30 28534-388