Lesung und Gespräch Dienstag, 12. September 2017 in
Berlin

Gegen Sprachlosigkeit

Feministische Stimmen für offene Räume und offene Worte

Urheber/in: Roya Ann Miller. Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Dienstag, 12. September 2017, 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
frei
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

Rocklängen, Kinderlosigkeit, "Grab them by the pussy"- die Debatten, die in letzter Zeit zusammen mit der populistischen, nationalistischen und radikal-religiösen Konkunktur wieder mehr Raum in der Öffentlichkeit einnehmen, galten zumindest im politischen Mainstream als geführt. Nun werden grundlegende Rechte die das Recht auf die Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigene Sexualität erneut derart in Frage gestellt, dass es frau sprachlos machen könnte. Tut es aber nicht. Eine neue Generation von Feminist*innen nimmt den Kampf um Geschlechtergerechtigkeit wieder auf; wortgewaltig und global vernetzt.

Die Autorinnen Amanda Lee Koe und Mithu Sanyal werden als Gäste der Heinrich-Böll-Stiftung und des Internationalen Literaturfestival Berlin kurze Stücke aus ihren Werken lesen und im Anschluss über feministische Bewegungen diskutieren. Was macht jungen Feminismus aus? Unterscheiden sich Bewegungen in Europa und Asien? Welche Rolle spielt postkoloniale Kritik?

Amanda Lee Koe (Singapur) und Mithu Sanyal (Deutschland/Indien) lesen aus ihren Werken und diskutieren über Feminismus im Kontext des aktuellen Weltgeschehens.

Moderation: N.N

Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache statt.

Information:
Julia Behrens,
Heinrich-Böll-Stiftung, Asienreferat,
behrens@boell.de