Infotour Leipzig: Haben wir Russland provoziert?

Infotour Leipzig: Haben wir Russland provoziert?

Innenansichten aus Russland zur russlandpolitischen Debatte in Deutschland
Creator: Heinrich-Böll-Stiftung. Public Domain.

Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt russische Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer Reihe öffentlicher Diskussionsveranstaltungen in deutsche Städte ein. Im Gespräch mit unseren Gästen wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  • Für welches gesellschaftliche, politische und ökonomische Modell steht Wladimir Putins Russland? Welchen Entwicklungsweg verfolgt das Land unter Putin?
  • Wie stark wirkt die oft genannte „Kränkung“ durch „den Westen“ als Motiv für die russische Außen- und Innenpolitik?
  • Wie entwickelt sich – unter den Bedingungen von „Agentengesetz“ und Medienkontrolle - die russische Zivilgesellschaft? Welche Formen internationaler Zusammenarbeit sind nach wie vor möglich und sinnvoll?
  • Und schließlich: Wie sollte deutsche und europäische Politik gegenüber Russland gestaltet werden?

Gespräche mit folgenden drei Gästen aus Sankt Petersburg, Moskau und Voronezh (Russland):

  • Gulya Sultanova (LGBT-Kinofestival “Side by Side”)
  • Nikolai Petrov (Geograf und Politologe)
  • Alexej Kozlov (Bürgerrechtler, Gründer und Herausgeber der Internetplattform www.article20.org)

» Detailierte Informationen zur gesamten Tour «

Ein Gesprächsabend von Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Heinrich-Böll-Bundesstiftung

Moderation:
Prof. Dr. Stefan Troebst, Universität Leipzig, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa.

Veranstaltungsort:
Theater der jungen Welt, Großer Saal
Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

Die Gespräche dieser Reihe werden simultan russisch-deutsch und deutsch-russisch gedolmetscht.