Innovationspotentiale durch Zuzug?

Innovationspotentiale durch Zuzug?

Im vergangenen Jahr flüchteten rund 1,1 Millionen Menschen vor Krieg, Verfolgung, Armut und Perspektivlosigkeit nach Deutschland. Auch 2016 wird die Einwanderung nach Deutschland anhaltend hoch sein.

Menschen, die zuwandern, bringen Wissen, ganz neue Blickwinkel, eine hohe Motivation und Lernbereitschaft mit in das Land. Aus Sicht der Innovationsforschung bietet Immigration langfristig erhebliche Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie lassen sie sich diese Vorteile identifizieren und erschließen? Welche Weichen müssen gestellt werden, damit eine Erfolgsgeschichte geschrieben werden kann? Passen Vorstellungen von schneller und passgenauer Integration in den Arbeitsmarkt zur Qualifikationsstruktur der derzeit in Deutschland ankommenden Menschen? Wo liegen die Risiken und wie hoch sind die Kosten?

Die Innovationsforscherin Dr. Kerstin Cuhls erläutert in einem Vortrag den Zusammenhang von Innovation und Zuwanderung und diskutiert mit Vertreterinnen aus Wirtschaft und Politik.

Begrüßung:

  • Ute Brümmer, Referentin für Wirtschaft und Finanzen, Heinrich-Böll-Stiftung
  • Thomas Andersen, Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
     

Vortrag:

  • Dr. Kerstin Cuhls, Fraunhofer Institut für Innovationsforschung Karlsruhe

Diskussion mit:

  • Dr. Kerstin Cuhls, Fraunhofer Institut für Innovationsforschung Karlsruhe
  • Dr. Axel Sanne, Vorstand des BDS LV Berlin, aktiver Flüchtlingshelfer
  • Nicole Ludwig, MdA, Wirtschaftspolitische Sprecherin Bündnis90/Die Grünen
  • Dr. Tobias Hentze, Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
  • Jörg Mattern, Siemens AG/Human Ressources
  • Moderation: Jan Froehlich, Rechtsanwalt

 

Anmeldung erforderlich unter steins@boell.de

 

Information:
Monika Steins
E steins@boell.de