Vortrag Mittwoch, 12. November 2014

Kinderlose Frauen in der DDR – zwischen Selbstbestimmung und Diskriminierung

Vortrag und Podiumsdiskussion für Frauen

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 12. November 2014, 19.00 Uhr – 23.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Teilnahmegebühren
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kostenfrei
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Die DDR genoss ihren Ruf als kinderfreundliches Land. Ihr politisches Selbstverständnis bezog sich immer um eine "lichte kommunistische Zukunft", die von der jungen Generation errichtet werden würde. Die Zukunft der DDR bestand in der Hoffnung auf ihre Kinder und ein besseres Leben künftiger Generationen.
Kinder gehörten für die Mehrheit der jungen Leute zum "normalen" Erwachsenenleben dazu. Großzügig förderte der Staat junge Ehen mit Kindern. Kinderwunsch und Kinder bekommen wurden zu Symbolen einer optimistischen Zukunftsvision von einer kommunistischen Gesellschaft.
Was jedoch geschah mit Frauen, die keine Kinder hatten? Frauen, denen der Kinderwunsch versagt blieb oder Frauen, die Kinder nicht als Teil ihrer Lebensplanung verstanden?

Veranstaltungsort:

Frauenladen Paula in Weißensee, Langhansstraße 141, 10119 Berlin

Zugang ausschließlich für Frauen.

Vortrag und Moderation:

Astrid Landero, Publizistin, – mit drei Gesprächspartnerinnen

Organisation: AK Frauen des Bildungswerks / Kathrin Möller

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.