Love me, Gender!

Love me, Gender!

Der Streit um geschlechtergerechte Sprache

Als unnötig und nervig empfinden es die einen, als unabdingbar die anderen. Der Streit um die Frage, inwiefern Sprache Raum für geschlechtliche Vielfalt bieten muss, polarisiert. Vieles wird ausprobiert: Angefangen vom Binnen-I, über den Unter_strich bis hin zum Stern*chen. In der Diskussion um geschlechtergerechte Sprache geht jedoch um viel mehr als um eine Formalie. Im Zentrum der Debatte steht der Wunsch nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit und nicht zuletzt der Anspruch, anzuerkennen, dass Sprache in unseren Köpfen eine größere Macht hat, als wir annehmen. Wie viel gendergerechte Sprache brauchen wir und welche Möglichkeiten bietet uns die deutsche Sprache?

Mit:

Profx. Lann Hornscheidt, HU Berlin
Prof. für Geschlechterstudien und Sprachanalyse
Elke Twesten, Mitglied des Niedersächsischen Landtags,
Frauenpolitische Sprecherin, Bündnis90/Die Grünen
Dr. Gabriele Schambach, Genderworks, Mitarbeiterin im Projekt „Gender Profiling“
der Evangelischen Hochschule Berlin

Wo:

Do. 26.03.15; 18:30 – 20:30 Uhr
Vortragssaal der Staats-und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3

Eintritt frei

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Für den Fall, dass weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtig bis zwei Wochen vor der Veranstaltung an info@umdenken-boell.de

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg.