Precycle Europe!

Precycle Europe!

Abfallvermeidung in Kommunen, Handel und Unternehmen
Creator: Kevin Dooley. Creative Commons LizenzvertragThis image is licensed under Creative Commons License.

Wir leben noch immer in einer Wegwerfgesellschaft, obwohl die Deutschen als Weltmeister der Mülltrennung gelten und hohe Wiederverwertungsquoten haben. Dennoch steigen die Abfallmengen in Deutschland wie fast überall in Europa weiter. Das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz setzt Abfallvermeidung an die erste Stelle. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Recycling wird zudem in vielen Ländern als Müllverbrennung praktiziert oder in „Müllbeseitigung“ umgewandelt. Mit bedenklichen ökologischen Folgen.

Wie kann man mit der Abfallvermeidung bzw. dem „Precycling“ ernst machen? Für Ansätze wie Mehrweg-Transportverpackung, Wiederverwenden und Wiederbefüllen oder den „unverpackten Einkauf“ gibt es in vielen europäischen Ländern Beispiele. Bevor aber Müllvermeidung tatsächlich Mainstream werden kann, müssen Unternehmen, Verbraucher/innen und Kommunen umdenken. Wie sieht Abfallvermeidung in der Praxis aus? Wie können Verpackungen ressourcenschonend hergestellt bzw. mehr Produkte unverpackt verkauft werden? Wie kommen Händler/innen und Kommunen weg von der Plastiktüte? Welche Anreize und politischen Weichenstellungen braucht die Politik in Deutschland wie in Europa, um Precycling zu stärken?

Anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung stellen Vorreiter -  Kommunen, Initiativen und Unternehmen – aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Erfolge bei der  Verpackungsreduktion bis hin zu verpackungsfreien Konzepten vor. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter/innen von Kommunen sowie des Groß- und Einzelhandels, an Verbraucher/innen, die sich für Verpackungsalternativen interessieren, und an alle, die neue Ansätze in der Abfallwirtschaft  kennenlernen wollen.

Mit u.a.:

  • Enzo Favoino, Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees „Zero Waste Europe“, (Italien)
  • Silke Gebel MdA, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus
  • Catherine Conway, Unpackaged Innovation Ltd., London (Großbritannien)
  • Monique Klebsattel, Ecover Deutschland, Stuttgart
  • Gérard Bellet, Geschäftsführer Jean Bouteille, Lille (Frankreich)
  • Emilie Florenkowsky, Gründerin „Unverpackt einkaufen!“, Berlin
  • Heinz Renz, Stadtrat, Fraktion „Bürger für Natur und Umweltschutz“ und Mitglied im Finanz- und Verwaltungsausschuss der Stadt, Holzgerlingen
  • Eva Leonhardt, Stiftung Initiativ Mehrweg, Berlin
  • Benjamin Bongardt, Leiter Ressourcenpolitik, Naturschutzbund Deutschland (NABU)

 

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung mit freundlicher Unterstützung von „Unverpackt einkaufen!“

 

Information:
Solveig Bartusch
Heinrich-Böll-Stiftung
T +49 (0)30-28534-257
E-Mail bartusch@boell.de
 

Fachkontakt:
Sabine Drewes
Heinrich-Böll-Stiftung
T +49 (0)30-28534-249
E-Mail drewes@boell.de

Emilie Florenkowsky
„Unverpackt einkaufen!“
T +49 (0)176 56968809
E-Mail florenkowsky@unverpackt-einkaufen.de
www.unverpackt-einkaufen.de