Projekt A

Projekt A

Ein Film über anarchistische Projekte in Europa

Der Film Projekt A hat beim Münchner Filmfest im Sommer 2015 den Publikumspreis gewonnen. Die Protagonisten des Films Projekt A sind AnarchistInnen. Sie träumen von einer freien Gesellschaft. Sie entwerfen konkrete Visionen einer anderen Welt und versuchen diese in ihrem Leben umzusetzen. Sie glauben daran, dass Menschen herrschaftsfrei leben können, ohne Staat – aus heutiger Sicht eine absurde Vorstellung. Doch die fünf ProtagonistInnen sind damit nicht alleine. Der realexistierende Sozialismus hat vor mehr als 20 Jahren ausgedient und der Kapitalismus stellt sich als Zustand der ewigen Krise dar. Anarchistische Ideen machen sich dagegen in weiten Teilen der aufkeimenden sozialen Bewegungen breit.

Egal ob in Spanien, Griechenland oder Deutschland, überall treten unsere FilmprotagonistInnen für ihre Ideale ein. Anarchie ist ein radikaler Ansatz, der die Grundfeste der Weltordnung in Frage stellt. Gerade das macht ihn in dieser Zeit so verlockend. In den letzten vier Jahren stieß das Filmteam auf ein weites Netz von Aktivist*innen, die querdenken, von alten und neuen Revoluzzern, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie fanden eine große Bewegung, deren Verfechter*innen in ihren Vorstellungen und deren Umsetzung weit auseinander gehen. Ausgangspunkt des Films ist dabei die Frage, ob die anarchistischen Ideen nur eine Vision weniger Menschen sind, oder sie einen Lebensentwurf für die gesamte Gesellschaft darstellen können.

Im Anschluss an den Film (85 Min.) stehen für eine Diskussion zur Verfügung:

Marcel Seehuber und Moritz Springer (Buch, Regie)

Hanna Podding, Aktivistin

Ort: Kino 3001, Schanzenstr. 75

Weitere Informationen zum Film sowie einen Trailer finden Sie hier.