Diskussionsabend Mittwoch, 18. April 2018 in
Lübbenau

Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr

Unser Gast: Jan Rathje, Amadeu Antonio Stiftung

Urheber/in: HBS Brandenburg/Pixabay. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mi., 18. Apr. 2018,
18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Kostenfreie Teilnahme
Veranstalter/in
Landesstiftung Brandenburg

Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr
Zu Gast: Jan Rathje (Amadeu Antonio Stiftung)

„Reichsbürger“ lehnen die Bundesrepublik als Staat ab, akzeptieren deshalb weder Gesetze noch Staatsbedienstete und hängen Verschwörungstheorien an. Lange tat der Staat die Angehörigen der Szene als „Spinner“ und ungefährlich ab. Dies ändert sich jedoch spätestens im Oktober 2016, als bei einer Waffenrazzia im fränkischen Georgensgmünd mehrere Polizisten in das Wohnhaus eines Reichsbürgers eindringen und hierbei einer der Polizisten erschossen wird.
Der Rechtsextremismus-Experte Jan Rathje beleuchtet die verschiedenen Gruppen jener facettenreichen, gefährlichen Bewegung und erläutert, welche Gefahren von ihnen ausgehen. Mit ihm reden wir über das Weltbild der „Reichsbürger“ und diskutieren Entwicklungen und Einstellungen. Wer sind die Akteure? Wie sind sie vernetzt und wofür stehen sie? Was sind ihre Strategien und Ziele und wie kann man ihnen entgegentreten?

Jan Rathje ist Politikwissenschaftler. In der Amadeu Antonio Stiftung leitet er seit 2015 das Projekt „NO WORLD ORDER – Handeln gegen Verschwörungsideologien“.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Lübbenau/Spreewald und dem Kulturzentrum Gleis 3 statt.

Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gleis 3 - Atelier
(Güterbahnhofstraße 57, 03222 Lübbenau/Spreewald)


Veranstaltungsdatum:
Mittwoch, 18.04.2018
18 Uhr

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung (siehe Button) wird zu Planungszwecken gebeten.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 20057816
Birte Kaspers

kaspers@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

Das Projekt „CUCHA – Cultural Challenges – Fairness und Verantwortung für unsere Kommunen” wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.