Schrumpfende Regionen - Wachsende Städte: Neue Perspektiven im demografischen Wandel?

Schrumpfende Regionen - Wachsende Städte: Neue Perspektiven im demografischen Wandel?

Fachtagung

Mit:
Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung
Petra Klug, Bertelsmann Stiftung
Katja Dörner MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)
Jens-Holger Kirchner, Bündnis 90/Die Grünen
 

Der demografische Wandel vollzieht sich sehr unterschiedlich in den Städten und Regionen Deutschlands: Ganze Gebiete leeren sich, Schulen und Theater schließen, Arztpraxen müssen aufgegeben werden, Fachkräfte fehlen, wer Arbeit hat, fährt oft lange Strecken. Großstädte platzen aus allen Nähten, Mieten steigen, Kinder werden in eilends aufgestellten Containern unterrichtet.

Wo früher der Klempner, die Lehrerin, die Zahnarzthelferin und der Chefarzt in einem Mietshaus gelebt haben, sind vermehrt Wohngebiete für Reiche und Arme entstanden. Die Soziologie bezeichnet diese Entwicklungen mit dem Begriff der „sozialen Segregation“. Beschrieben werden damit soziale Unterschiede innerhalb einer Stadt und die räumliche Konzentration der Wohn- und Lebensräume bestimmter Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Stadtgebieten, d.h. das Auseinanderrücken von Jung und Alt, Arm und Reich, Deutschen und Nichtdeutschen innerhalb einer Stadt.

Auf der Fachtagung „Schrumpfende Regionen – wachsende Städte“ sollen die Folgen „sozialer Segregation“ aus vielfältigen Perspektiven betrachtet werden.