Workshop Freitag, 25. Mai 2018 /
Berlin

Strategieworkshop II: Wärmewende Berlin

Was kann und soll eine Wärmeplanung für Berlin leisten?

Datum, Uhrzeit
Fr., 25. Mai 2018,
11.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin

Das Land Berlin hat sich mit dem Energiewendegesetz zum Kohleausstieg und zur Dekarbonisierung der Energieversorgung verpflichtet. Entscheidend ist dabei die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, denn auf den Bereich Wärme entfallen 60 % des Endenergieverbrauchs in der Stadt und ein Großteil der CO2-Emissionen. Ein konkreter Schritt in diese Richtung ist die anstehende Machbarkeitsstudie zur Dekarbonisierung der Fernwärme. Das wird jedoch nicht ausreichen. Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm benennt als weitere Maßnahmen den Ausbau dezentraler Wärmelösungen mit regenerativen Energien, die Nutzung der Abwärmepotenziale und Pilotprojekte zu innovativen Technologien. Um diese Potenziale zu erschließen, kann Wärmeplanung hilfreich sein.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein informelles Instrument zur Gestaltung der Wärmewende. Sie soll dazu beitragen, unter Erhalt der Versorgungssicherheit CO2 zu sparen und auf klimaschonende Wärmequellen umzustellen, sinnvolle Investitionen zu ermitteln und die Preise möglichst stabil zu halten. Viele Interessengruppen sind daran beteiligt: Energieversorger, Wohnungswirtschaft, private Gebäudeeigentümer, Industrie- und Gewerbebetriebe.

Die Rot-rot-grüne Landesregierung Berlin hat in ihrer Koalitionsvereinbarung angekündigt, eine gesamtstädtische Wärmeplanung entwickeln zu wollen. Wie gelingt das am besten? Welche Erfahrungen machen andere Städte? Im Strategieworkshop sollen aus der Perspektive unterschiedlicher Interessengruppen folgende Fragestellungen diskutiert werden: Was erwarten die Akteursgruppen von kommunaler Wärmeplanung? Welche Befürchtungen hängen damit zusammen? Was können und sollen die unterschiedlichen Interessengruppen beitragen?

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, der Agentur für Erneuerbare Energien und dem Deutschen Institut für Urbanistik.

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