Ausstellung

Montag, 19. Oktober 2015 18.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Ausstellung

Transparenz des Geheimen

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion

Die neue Ausstellung “By Any Means. Communist Secret Police and People’s Everyday Life” / Die osteuropäischen Geheimpolizeiarchive und der demokratische Wandel des Europäischen Netzwerks der für die Geheimpolizeiakten zuständigen Behörden gibt Einblick in die Ideologie und Praxis der kommunistischen Geheimpolizeien in Ostmitteleuropa. Sie vermittelt, wie sich die geheimpolizeiliche Kontrolle und Repression auf das Leben der Bevölkerung auswirkten.

Das „Europäische Netzwerk der für die Geheimpolizeiakten zuständigen Behörden“ ist ein Zusammenschluss von Archiv-Institutionen aus Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Deutschland.

Reader: The “European Network of Official Authorities in Charge of the Secret Police Files”

Die Ausstellung ist in englischer Sprache. Ein deutschsprachiges Begleitheft liegt vor.

Die Ausstellung ist vom 20. Oktober bis zum 20. November 2015, Montag bis Freitag, von 8 bis 20 Uhr, in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

Eine Veranstaltung des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Livestream übertragen.
 


Programm am 19. Oktober 2015:

18:30 Uhr Ausstellungseröffnung

19:15 Uhr Podiumsdiskussion
Die Zeitenwende 1989/1990 stellte viele Staaten Osteuropas beim Übergang in ein demokratisches System vor eine zentrale Frage: Wie mit dem alten Unrecht aus der diktatorischen Vergangenheit umgehen? Die meisten Länder entschieden sich dafür, die Archive ihrer kommunistischen Geheimpolizeien zu öffnen. Erlittenes Unrecht sollte so aufgearbeitet, Wissen darüber vermittelt und das Vertrauen in die Institutionen der neuen Gesellschaft gestärkt werden. 25 Jahre nach Einrichtung der Stasi-Unterlagen-Behörde und den nachfolgenden Institutionen in Osteuropa ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu wagen. Wie erfolgreich  war das Modell des Aktenzugangs für den Umgang mit vergangenem Unrecht?

Es diskutieren:

  • Dr. Łukasz Kamiński, Präsident des Instituts für Nationales Gedenken Polen
  • Elisabeth Baumgartner, Swiss Peace
  • Nikita Petrov, Memorial Russland
  • Prof. Dr. Horst Möller, Historiker, Deutschland
  • Moderation: Dagmar Hovestädt, BStU

Die Veranstaltung findet u.a. in englischer Sprache statt. Eine Übersetzung wird angeboten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 


Fachkontakt:
Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
D-10106 Berlin
T +49-(0)30 2324-7194
E veranstaltungen@bstu.bund.de  | www.bstu.de

 

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Michael Stognienko
Projektmanager Politische Bildung
D-10117 Berlin | Schumannstraße 8
T +49-(0)30-285 34 - 241 | M +49-(0)171-2073767
F +49-(0)30-285 34 - 5241
E stognienko@boell.de | www.boell.de

Files

Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Teilnahmegebühren
frei