Tschetschenische Flüchtlinge in Deutschland- angekommen und integriert?

Tschetschenische Flüchtlinge in Deutschland- angekommen und integriert?

Zu Gast: Marit Cremer, MEMORIAL Deutschland
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Instabile gesellschaftliche Verhältnisse in immer mehr und immer größeren Regionen weltweit haben in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg von globalen Wanderungsbewegungen geführt. Menschen aus Tschetschenien stellen dabei eine große Gruppe dar, deren besondere Situation in der deutschen Öffentlichkeit oft unbeachtet bleibt.

Die Berliner Soziologin, Marit Cremer, hat mit nach Deutschland geflüchteten tschetschenischen Frauen und Männern gesprochen und ihre Lebensgeschichten analysiert. In ihrem Vortrag stellt sie dar, mit welchen individuellen Motivationen und Ressourcen die eingewanderten Tschetschenen ihr Leben in der neuen Umgebung fortsetzen und gestalten wollen bzw. können. Sie beleuchtet die Situation in der Herkunftsregion und diskutiert Chancen und Hindernisse des Ankommens und der Integration.

Marit Cremer promovierte zum Thema Bewältigungsstrategien von Flüchtlingen im Migrationsprozess. Sie leitet die Geschäftsstelle von MEMORIAL Deutschland, beobachtet für die Menschenrechtsorganisation die Situation der Bevölkerung in der Ostukraine und leitet das Forschungsprojekt: „Das Trauma der Deportation, der Rückkehr und Nichtrückkehr. Die zweite Generation der deportierten Russlanddeutschen“.

Veranstaltungsdatum:
Dienstag, 21. Februar 2017
19 Uhr

Veranstaltungsort:
Raufutterspeicher
Am Märchenwald 1
15566 Schöneiche

Kontakt & Information:
Rebecca Ruff
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 2005780
ruff@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

 

Der Eintritt ist frei.
Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "CUCHA - Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Schöneiche statt. Es wird mit Mitteln aus den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.